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Absurder Apparat: Markus Georgs selbstgebaute Digitalkamera

Markus Georg, Der Weltenscanner, Foto und copyright: der Künstler
Wolfsburg: Kunstverein Wolfsburg |

Der Fotograf, Grafiker und Kunstvermittler Markus Georg hat eine mobile Digitalkamera selbst gebaut: aus Obstkarton, Holzlatten, Scanner, Laptop und Spiegel.

Im Raum für Freunde des Kunstverein Wolfsburg kann man nicht nur den Erfindungsreichtum des Fotografen bewundern, seine Kamera bringt auch Arbeiten mit einer ganz eigenen Ästhetik hervor. Einige der Werke sind im Raum für Freunde zusammen mit dem "Weltenscanner", so heißt die mobile Kamera, ausgestellt. Neben der humorvollen Komponente, welche die absurde Apparatur mitbringt gibt es auch eine kritische:

„Der Weltenscanner“ ist auch als Kommentar zur veränderten Gebrauchsweise der Fotografie in der heutigen Zeit zu sehen, die „nichts mehr mit dem Bilder machen zu tun hat, eher mit alles mitnehmen. Die bewusste Auswahl des Motivs ist dem massenhaften Ablichten von allem gewichen“, sagt Markus Georg. „Bewusstes Fotografieren war gestern. Heute ist totales Scannen. Meine Maschine trägt diesem Umstand Rechnung.“

Markus Georg wurde 1979 in Mediasch in Siebenbürgen/Rumänien geboren. Er arbeitet als Grafiker, Kunstvermittler, Fotograf und Filmemacher und lebt in Berlin. Häufiger kommen absurde Maschinen, die er alle selber baut, in seinen Arbeiten vor. So ist er Erfinder des „Schnitzelsteppers“, Trimm-Gerät und Schnitzel-Klopfer in einem oder des „Schnapp-Schießers“, der beliebig Personen und Landschaftshintergründe austauscht und so günstig eine Weltreise ermöglicht.
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