Anzeige

Unkompliziert Projekte für Demokratie fördern

Wolfenbüttel: Bildungszentrum des Landkreises Wolfenbüttel |

Neu gewählter Begleitausschuss der Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Wolfenbüttel traf sich zur ersten Sitzung

Am Montagabend trafen sich im Büro der Partnerschaft für Demokratie, im Bildungszentrum des Landkreises Wolfenbüttel, die Mitglieder des Begleitausschusses zur konstituierenden Sitzung in 2017. Heide Gebhardt vom Federführenden Amt (beim Landkreis Wolfenbüttel) und Astrid Hunke von der Koordinierungs- und Fachstelle (bei der Freiwilligenagentur Wolfenbüttel) begrüßten die Mitglieder des im Oktober bei der Demokratiekonferenz gewählten Begleitausschusses.

Über das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ stellt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend jährlich Gelder für einen Aktions- und Initiativfonds zur Verfügung, aus dem konkrete Einzelmaßnahmen finanziert werden können. Über die Verteilung dieser Mittel entscheidet der Begleitausschuss. Es steht ein 2017 ein Fördervolumen von 50.000 € zur Verfügung. Ab Februar wird es eine neue Ausschreibung geben – Projekte können dann vorgestellt werden.

Im vergangenen Jahr wurde die Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Wolfenbüttel entwickelt. Dabei konnten zwölf Projekte an den Start gebracht werden. „Das ist eine beachtliche Leistung, was hier innerhalb von sechs Monaten geschafft werden konnte“, sagte Monika Rohde, Ansprechpartnerin für Jugendprävention bei der Polizei Wolfenbüttel.

Es wurden unter anderem ein interkulturelles Lichterfest im Stadtteiltreff „Die Ulme“ und eine Gedenkveranstaltung zur Pogromnacht durchgeführt. Diese Veranstaltungen wurden von der Seniorenredaktion um Ausschussmitglied Detlef Puchert, die ebenfalls über „Demokratie leben!“ gefördert wurden, gefilmt und können über das Internet angesehen werden.

Ziel im begonnenen Jahr 2017 sei es mindestens neun weitere Projekte zu fördern. Dabei sollen vor allem Jugendthemen im Vordergrund stehen. Es sind zwei Demokratiekonferenzen vorgesehen, davon eines zum Thema „Jugend“. Außerdem sollen die Projekte noch mehr in die Fläche gehen, d.h. der ländliche Bereich mehr unterstützt werden. Bei der Abwicklung der Projekte (dazu gehört z.B. die Planung und die Abrechnung) soll es den Antragstellern möglichst leicht gemacht werden, damit sich gerade junge Leute auf die Inhalte ihrer Projekte konzentrieren können.

Der Begleitausschuss ist das zentrale Gremium bei der Umsetzung der lokalen „Partnerschaft für Demokratie“. „Wir haben 9 Mitglieder im Bereich Zivilgesellschaft und 8 im Bereich Politik / Öffentlichkeit“, berichtete Astrid Hunke.

Zum Beirat Zivilgesellschaft gehören: Mustafa User, Sabine Resch-Hoppstock, Dörthe Weddige-Degenhard, Leon Kreinacke, Julia Nohn, Dieter Wiechenberg, Vu Dang, Gisela Stelzer-Marx und Detlef Puchert.
Zum Beirat Politik /Öffentlichkeit gehören: Klaus Hantelmann, Thomas Jakob, Petra Eickmann-Riedel, Detlef Kaatz, Monika Rohde, Carsten Ziebarth, Stephan Fabriczek, Dr. Otmar Dyck und Michaela Knabe (letztere in beratender Funktion). Beisitzerinnen sind: Birgit Gerecke und Steffi Bischoff.

Videos können über http://www.seniorenbeirat-wf.de/ angesehen werden. Weitere Informationen gibt es bei: http://www.freiwillig-engagiert.de/demokratie-leben/ oder http://www.lk-wolfenbuettel.de/aktuelles/partnerschaft_fuer_demokratie/. Eine gemeinsame zentrale Webseite ist im Aufbau.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.