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Staatssekretär Jörg Röhmann ist Schirmherr der Europäischen Aktionswochen 2017

Wann? 10.03.2017 19:00 Uhr

Wo? Trinitatiskirche, Holzmarkt 4, 38300 Wolfenbüttel DE
Jörg Röhmann, Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung (Foto: Nieders. Ministerium für Sozales...)
Wolfenbüttel: Trinitatiskirche | Vom 10.3. bis 07.05.2017 finden die vom Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk Dortmund (http://ibb-d.de) initiierten und unterstützten „Europäischen Aktionswochen für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima“ (EuAW) in der Region Braunschweig zum fünften Mal statt.

Bei diesen Europäischen Aktionswochen wird das Gedenken an Tschernobyl und Fukushima verbunden mit den Themen Erneuerbare Energie und Energiewende. Der ökumenische Trägerkreis in der Region Braunschweig will aber auch die Probleme vor Ort, Asse II und Schacht Konrad und die Fragen der Landschaftsgestaltung durch Erneuerbare Energien mit in die Überlegungen und Veranstaltungen mit einbeziehen.

Traditionsgemäß werden für die Europäischen Aktionswochen jedes Jahr ein neuer Schirmherr/Schirmfrau gesucht. In diesem Jahr konnte Jörg Röhmann,
Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung gewonnen werden.
Als ehemaliger Landrat ist Herr Röhmann mit den Problemen der Region gut vertraut und das ein und andere aus der Region beschäftigt ihn auch aktuell als Staatssekretär.

Mit der Erinnerung an die Folgen der Nuklearkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima wirken wir dem Vergessen des unendlichen gesundheitlichen Leides der vom radioaktiven Fallout betroffenen Menschen entgegen. Gleichzeitig sind wir durch die unübersehbaren Folgen der atomaren Kontamination zu aktiver Hilfeleistung aufgefordert. "Daher ist es mir eine Herzensangelegenheit, die Schirmherrschaft der Aktionswoche 2017 für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima zu übernehmen", sagt Staatssekretär Jörg Röhmann.

Tschernobyl und Fukushima sind Sinnbilder für den Schrecken nuklearer Katastrophen. Diese Orte haben die bedingungslose Technikgläubigkeit der Menschheit zutiefst erschüttert. Weite Gebiete in der Republik Belarus, der Ukraine und in Japan sind durch den radioaktiven Fallout kontaminiert und vielleicht dauerhaft unbewohnbar geworden. Der Verlust der Heimat und unabsehbare gesundheitliche Folgen haben unendliches Leid über die dort lebenden Menschen gebracht. Tschernobyl und Fukushima sind Mahnmale für den Zusammenhalt der Menschheit und die Notwendigkeit dort zu helfen, wo unsere Hilfe gebraucht wird. An Tschernobyl und Fukushima zu erinnern ist wichtig, um dem Vergessen entgegen zu wirken und zur Umsicht in der Nutzung nuklearer Energien aufzufordern.

Im Programm der EuAW/BS für 2017 sind inzwischen traditionelle Programmpunkte wie das Mittagsgebet zum Fukushima-Jahrestag, eine europaweite Kerzenaktion am Vorabend des Tschernobyl-Jahrestages und die Andacht am Lutherbeaum am Tschernobyl-Jahrestag.

Der diesjährige Schwerpunkt liegt auf drei Ausstellungen in der Trinitatiskirche in Wolfenbüttel: „Das Kreuz von Tschernobyl und Fukushima“, „Das Kreuz von Asse II und Konrad“, sowie „Die Entdeckung der Radioaktivität“ (durch die Wolfenbütteler Wissenschaftler Elster und Geitel).

Des Weiteren sind Fukushima- und Tschernobyl-Zeitzeugen im Programm vorgesehen, die auch außerhalb des Programms in Schulen und Gruppen von ihren Erfahrungen berichten. Siehe auch: http://www.unser38.de/wolfenbuettel-stadt/politisc...

Ansprechpartner: Sozialdiakon i.R. 05332/8859810; paul.koch47@gmx.de
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