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Olympische Spiele in Rio und die Zwangsräumung eines Protest-Dorfes in Tokio

Wann? 29.09.2016 19:00 Uhr

Wo? Thomasgemeinde, Jahnstraße 5, 38302 Wolfenbüttel DE
Prof. Dr. Steffi Richter (Uni – Leipzig / Japanologie) (Foto: Prof. Dr. Steffi Richter)
Wolfenbüttel: Thomasgemeinde | Es war der Abschlusstag der Olympischen Spiele in Rio, der auch in Japan an den Fernsehern verfolgt wurde, denn für die Japaner stand ein besonderer Höhepunkt bevor: Die Olympische Flagge wird an Koike Yuriko (die gerade neu gewählte Gouverneurin von Tokio, dem Austragungsort der 2020er Spiele) überreicht. Es tauchte auch Premier Abe auf und ruft zusammen mit den japanischen Olympiateilnehmer: „See you in Tokio!“.
Nicht nur die Show in Rio war lange geplant, sondern sicher auch die Räumung eines Protest-Zeltdorfes in Tokio, das bis dahin ab September 2011 in unmittelbarer Nähe des Ministerium für Ökonomie, Handel und Industrie (METI) stand und der Regierung schon lange ein Dorn im Auge war. Welcher Zeitpunkt wäre wohl günstiger für die Räumung des Zelt-Dorfes gewesen als der Moment, da viele Japaner ins olympische Geschehen involviert waren und sich ein Teil der Zelt-Aktivisten sich zu verschiedenen Veranstaltungen in Fukushima aufhielt?
Scheinbar wissen nur Insider von dem Protest-Zeltdorf in Tokio, dessen Entstehung, Hintergründe und Räumung.
Eine Gelegenheit mehr darüber zu erfahren ist am Donnerstag, den 29.09. um 19:00 h in der St. Thomasgemeinde in Wolfenbüttel (Jahnstr. 5). Dann nämlich wird Prof. Dr. Steffi Richter (Uni – Leipzig / Japanologie) u.a. von dieser und anderer Aktionen im Rahmen einer Veranstaltung der Ev. Erwachsenenbildung (u.a) aus Japan berichten.
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