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„Kanon der kleinen Stimmen“

Wann? 13.03.2017 17:00 Uhr

Wo? Filmpalast, Lange Str. 5, 38300 Wolfenbüttel DE
Der Film der japanischen Filmemacherin Hitomi Kamanaka „Kanon der kleinen Stimmen“ wird Montag 13.03.3017 um 17 Uhr im Filmpalast Wolfenbüttel, Lange Straße 5 gezeigt. Eintritt 5,- € (Foto: Hitomi Kamanak)
Wolfenbüttel: Filmpalast | Der Film der japanischen Filmemacherin Hitomi Kamanaka „Kanon der kleinen Stimmen“ wird Montag 13.03.3017 um 17 Uhr im Filmpalast Wolfenbüttel, Lange Straße 5 gezeigt. Eintritt 5,- €

Der bewegende Dokumentarfilm schildert die Situation der Einwohner von Fukushima, die nun mit den Folgen der Reaktorkatastrophe von März 2011 leben müssen. Nicht alle konnten fliehen und die hier verbliebenen werden von der Regierung, die die „Sache“ am liebsten unter den Teppich kehren würde, alleine gelassen.
Wegen der erhöhten Strahlung sorgen sich die Mütter um ihre Kinder.
Alles ist radioaktiv kontaminiert, auch die Nahrungsmittel. Die Kinder bekommen Schilddrüsenkrebs und andere Erkrankungen – wirkliche Hilfe von den Behörden gibt es jedoch nicht. Eher das Gegenteil! So werden z. B. für das Schulessen Lebensmittel aus der Region verwendet. Der Reis aus Fukushima sei laut den Behörden unbedenklich und könne von den Kindern ruhig verzehrt werden.
Aus den besorgten Müttern formiert sich eine Gruppe, die „Haha-Ranger“, die nun gemeinsam versuchen ihre Kinder zu schützen und andere Leute über die Gefahren der Radioaktivität aufklären wollen. Sie schaffen sogar „saubere“ Lebensmittel aus anderen Regionen heran.

Die Regisseurin Hitomi Kamanaka, die sich schon in früherer Zeit für die Strahlenopfer, vor allem Kinder in Tschernobyl eingesetzt hat, hat die Betroffenen in der Präfektur Fukushima über 2 Jahre lang begleitet und Interviews mit ihnen geführt, woraus dann diese Dokumentation entstanden ist.

Berichte über die Tschernobylkinder fließen in die Dokumentation ein.

Fukushima-Zeitzeuge Takashi Kunimoto wird zur Einleitung des Filmes etwas über die aktuelle Situation in Fukushima berichten. Takashi Kunimoto ist selbst Filmemacher und hat einen Dokumentarfilm über die Hiroshima-Hinterblieben und einen Kurz-Film über Endlager in der Asse und in Japan gemacht. Er lebt seit 4 Jahre mit seiner Frau und inzwischen 3 Kindern in Braunschweig.

Der Film „Kanon der kleinen Stimmen“ konnte in Kooperation mit dem „Filmpalast“, „Regionale Energie- und KlimaschutzAgentur e.V.-“ (reka), dem Verein „Sayonara Genpatsu Düsseldorf e.V.“ und der Europäischen Aktionswoche in das Programm EuAW / BS 2017 aufgenommen werden.
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