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Japan – Land der Olympischen Spiele 2020, Land der Atomenergie?

Wann? 29.09.2016 19:00 Uhr

Wo? St. Thomas, Jahnstraße 5, 38302 Wolfenbüttel DE
Die Organisatoren der Veranstaltung am 29.9. um 19:00 h in St. Thomas/ Wolfenbüttel, Jahnstr. 5 mit dem Thema „Anti-Atom-Bewegung in Japan“ Von links: Bodo Walther, Vorsitzender des Arbeitskreis Japan, der Ev.-luth. Landeskirche Braunschweig; Jutta Salzmann, Leiterin der Evangelischen Erwachsenenbildung/ Ev.-luth. Landeskirche Braunschweig; Paul Koch, Initiator der Veranstaltungen/Aktionen am 29. + 30.09.2016; Takashi Kunimoto, Dokumentarfilmer (Er zeigt z
Wolfenbüttel: St. Thomas | Am 29.9. um 19 Uhr findet in der Thomasgemeinde in Wolfenbüttel eine Vortragsveranstaltung zum Titel: „Die Anti-AKW-Bewegung in Japan - vor und nach Fukushima“ statt.

Traditionsgemäß wird bei der Abschlussveranstaltung der olympischen Spiele zu den nächsten „Spielen“ in 4 Jahren eingeladen. So wurde nun in Rio zu den olympischen Sommerspielen vom 24. Juli bis zum 9. August 2020 nach Tokio / Japan eingeladen. Japan, das „Land der aufgehenden Sonne“, war schon immer faszinierend, aber was wissen wir wirklich von Japan?

Hierzulande, im Weltatomerbe Braunschweiger Land, fragt man sich besonders, wieso Japan - nach den Erfahrungen von Hiroshima - so stark auf Atomenergie setzt. Gibt es in Japan eine Anti-AKW-Bewegung? Wenn ja, warum hört man so wenig davon?

Prof. Dr. Steffi Richter wird Antworten auf diese Fragen geben können, so hoffen die Veranstalter (Jutta Salzmann von der Evangelischen Erwachsenenbildung Braunschweig, Bodo Walther vom Arbeitskreis Japan der Ev.-luth. Landeskirche Braunschweig, Takashi Kunimoto , Japanischer Dokumentarfilmer, und Paul Koch, Sozialdiakon I.R. und Projektreferent).

Prof. Dr. Richter ist seit 1996 Professorin für Japanologie an der Universität Leipzig und war mehrfach in Japan. Sie hat sich vor Ort auch mit dem Thema „Fukushima“ beschäftigt. Zusammen mit Prof. Dr. Lisette Gebhardt vom Fachbereich Japanologie der Uni-Frankfurt hat sie das „Lesebuch Fukushima“ herausgebracht.

Wie ähnlich die Probleme in Japan und Deutschland in der Frage der (End-) Lagerung von Atommüll sind, wird Takashi Kunimoto mit seinem Kurz-Dokumentar-Film „Endlager“ am Anfang der Veranstaltung am 29.9. zeigen. In seinem Film zeigt Takashi Kunimoto Bürger in der Nähe von Asse II und Bürger in Naturschutzgebieten in Japan, die sich gegen Pläne der Regierung wehren, ausgerechnet in unberührter Landschaft ein Endlager zu errichten.

Die Ähnlichkeit der Probleme im Zusammenhang mit der Atomenergie in Japan und Deutschland interessiert auch Prof. Dr. Richter. Sie kommt nicht nur als Referentin, sondern auch als Interessierte an dem „Weltatomerbe Braunschweiger Land“. So wird sie zusammen mit den Veranstaltern der Abendveranstaltung u.a. das Info-Zentrum Asse und das Info Zentrum Konrad besuchen. Gespräche mit Vertretern von Bürgerinitiativen sollen ihr helfen sich ein eigenes Bild von den Problemen der Kommunen und Bürger des Braunschweiger Landes zu machen.
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1 Kommentar
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Bodo Walther aus Wolfenbüttel Stadt | 24.09.2016 | 08:51  
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