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Woche der Wiederbelebung: Vom 22.-26. September wird Wolfenbüttel gezeigt wie leicht Reanimation ist

Die Woche der Wiederbelebung macht deutlich, wie einfach es ist Leben zu retten. (Foto: DGAI)

Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr findet auch in diesem Jahr wieder die Woche der Wiederbelebung statt: mit zahlreichen Aktionen in Kliniken, öffentlichen Gebäuden und auf Plätzen unter dem Motto „Ein Leben retten. 100 Pro Reanimation“. Vom 22.-26. September werden auch in Wolfenbüttel Aktionen zu diesem Thema durchgeführt. Initiiert von der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) organisiert das Städtische Klinikum Wolfenbüttel in Kooperationen mit dem DRK-Kreisverband bereits zum zweiten Mal die Aktionswoche für die Wolfenbütteler Bürger. Gezeigt werden soll dabei, wie einfach es sein kann Leben zu retten. „Dieses Jahr soll die Aktionswoche größer und vielfältiger werden. An jedem Tag werden Veranstaltungen stattfinden‟, kündigt Dr. Ulrich Heida, Oberarzt der Anästhesie, Ärztlicher Leiter Rettungsdienst im Landkreis Wolfenbüttel und Organisator der Aktionswoche an.

Am Montag startet die Woche mit einer Ankündigungsveranstaltung, bei der neben aktuellen Informationen zum Thema Wiederbelebung auch eine neuartige GPS-gestützte App für mobile Endgeräte vorgestellt wird, mit der medizinisch vorgebildete Nothelfer zielgerichtet und effektiv in Notsituationen zur Hilfe gerufen werden können. Diese technische Entwicklung wird heute bereits in der Praxis, zum Beispiel in Herford, erfolgreich eingesetzt. Bei einer spielerischen Bergungs- und Wiederbelebungssimulation werden dann am Dienstag Schüler des Gymnasiums Große Schule Wolfenbüttel erfahren, wie einfach es sein kann Leben zu retten. Die Kinder werden dabei selbst aktiv und haben die Möglichkeit selbst zu probieren, motiviert vom Wettkampfcharakter der Aktion. „Reanimation ist kinderleicht!‟ heißt es dann am Mittwoch. Unter diesem Motto wird in diesem Jahr in der Wolfenbütteler Fußgängerzone nicht nur informiert, sondern auch zum aktiven Mitmachen eingeladen. In Kooperation mit mehreren Kindergärten zeigen schon die Kleinsten, wie man ohne Hemmungen in der Praxis, bei Notsituationen, handeln kann. Dr. Ulrich Heida sagt dazu: „Was ein fünfjähriges Kind beherrschen kann, das sollte für jeden Erwachsenen kinderleicht sein. Das wollen wir damit zeigen.‟

Weitere Aktionen sind für das Ende der Woche geplant. Die Kooperationen mit der Großen Schule und dem Gymnasium im Schloss werden am Donnerstag und Freitag präsentiert. Bei einem Reanimations-Marathon durch alle Klassen des Gymnasiums am Schloss wird Schülern und Lehrern die Scheu am Handeln genommen. In der Großen Schule wird Oberarzt der Kardiologie im Klinikum Wolfenbüttel, Dr. Björn Billmann, für einen Tag den Unterricht übernehmen und als Aushilfslehrer von seiner Arbeit und der Wichtigkeit der einfachen Formel ‟prüfen, rufen, drücken‟ berichten. Diese Aktion wird Folgen für die Schüler haben, da sie Ende des Jahres die Möglichkeit bekommen werden Dr. Billmann bei der Arbeit zu besuchen, für eine Exkursion ins Klinikum Wolfenbüttel. Was nach einer lebensrettenden Herz Lungen Massage im Krankenhaus passiert, wie ein Patient weiter behandelt werden muss und welche gravierenden Folgen ein plötzlicher Herzstillstand haben kann, das wird den Schülern bei diesem Projekt praxisnah vermittelt.

Unter folgender Adresse finden sich weitere Informationen zur Woche der Wiederbelebung: https://www.einlebenretten.de/
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