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Modernisierung im Labor für Gas- und Verbrennungstechnik der Ostfalia

Prof. Dr. Benno Lendt (links) und Dipl.-Ing. Gunnar Eikenloff am neuen Gaschromatographen der Fakultät Versorgungstechnik.

Moderne Analytik schafft Platz für studentische Arbeitsplätze und bereichert zukünftige Laborversuche


Der Umbau im Labor für Gas- und Verbrennungstechnik der Fakultät Versorgungstechnik hat sich an der Ostfalia Hochschule sichtlich gelohnt. Seit dem Sommer wurde die alte Messtechnik zur Gasanalyse in dem vor längerer Zeit extra geschaffenen Kalorimeterraum restlos entfernt und als Anschauungsobjekt anderenorts wieder aufgebaut. Die damit gewonnene Fläche des ehemaligen Messraumes von circa 30 Quadratmeter wurde anschließend in einen modernen Arbeitsraum für Studierende umgewidmet. Neben neuem Mobiliar sind PCs mit spezieller Software für die Bearbeitung von studentischen Projektarbeiten, ein Hängestromverteiler über den Arbeitstischen sowie geräumige Schließfächer angeschafft worden. Laborleiter Prof. Dr. Benno Lendt ist überzeugt: „Das wird sich sicherlich positiv auf die Arbeitsatmosphäre der Studierenden auswirken. Unsere angehenden Ingenieurinnen und Ingenieure verbringen gerade in den letzten Zügen ihrer Abschlussarbeit unzählige Stunden an Versuchsständen und mit der einhergehenden Aufnahme sowie Analyse von Messwerten.“

Die neu angeschaffte Messtechnik, ein sogenannter Gaschromatograph, befindet sich nun in der großen Laborhalle direkt neben der Erdgaseinspeisung. Möglich wurde dies erst aufgrund der Miniaturisierung der Messtechnik. Zukünftig werden die Studierenden der Energie- und Gebäudetechnik an diesem Gaschromatographen die modernste Technik zur Analyse von Erdgasqualitäten kennenlernen. Diese umfangreichen Analysedaten geben Auskunft über die Zusammensetzung der Brenngase in die einzelnen Bestandteile, wie zum Beispiel Methan, Propan usw. und sind notwendig, um den genauen Energiegehalt (Brennwert) der Brenngase für die Laborversuche zu ermitteln. Der wissenschaftliche Mitarbeiter Dipl.-Ing. Gunnar Eikenloff bereitet derzeit einen neuen Laborversuch für das kommende Sommersemester 2016 vor. „Dank des neuen Messgerätes können nun die einzelnen Versuchsanordnungen des Labors unter realen Betriebsbedingungen bilanziert werden. Ein echter Zugewinn für die Genauigkeit und Verwertbarkeit der zu erarbeitenden Laborergebnisse, die die Studierenden in den Laborübungen erarbeiten sollen“, sagt der Ingenieur.
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