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Benefizkonzert erbrachte 524,13 €

Wann? 25.03.2017 16:00 Uhr

Wo? Trinitatiskirche, Holzmarkt 4, 38300 Wolfenbüttel DE
Akkordeonorchester der Georg-Sauerwein Realschule Gronau
Wolfenbüttel: Trinitatiskirche | Das Benefizkonzert für die Kinder von Tschernobyl und Fukushima des Akkordeonorchesters aus Gronau in der Trinitatiskirche Wolfenbüttel erbrachte 524,13 €

In seiner Begrüßungsrede wies Sozialdiakon i.R. Paul Koch darauf hin, dass Kinder besonders strahlengefährdet sind und zitierte den IPPNW - Kinderarzt Winfrid Eisenberg aus Herford.

Die Besucher des Benefizkonzertes für die Kinder von Tschernobyl erlebten ein Abwechslungs– und Inhaltsreiches Programm. Bekannte und weniger bekannte Musikstücke (darunter mehrere Filmmusiken) wurden teils mit reinem Akkordeonklang meist aber unterstützt mit Keyboard, Schlagzeug und anderen Klanginstrumenten, gekonnt und mit viel Freude vorgetragen.
Sehr ausdrucksstark waren die Musikstücke mit Gesang. Dabei wechselten sich 3 Frauen – und eine Männerstimme ab, bzw. sangen in unterschiedlichen Variationen miteinander.
Eine besondere Atmosphäre schaffte die Leiterin des Orchesters, die Musiklehrerin Christiane Kunze aus Gronau, mit ihren erklärenden und verbindenden Worten zu den einzelnen Musikstücken und zum Benefizgedanken.
Herausragend, wenngleich ungewöhnlich für die Kirche, war die Uraufführung vom Orchester, die Interpretation der Filmmusik zu „Spiel mir das Lied vom Tod“. Schon erstaunlich was man einem Musikinstrument an leisen und dennoch unter die Haut gehenden Tönen entlocken kann. Eine ganz andere Stimmung erzeugt dann das Lied von Udo Jürgens „Ich war noch niemals in New York“. Die Besucher wurden eingeladen beim Refrain mitzusingen, mit zu klatschen oder auch mit zu schunkeln. Die Einladung wurde von den fast 100 Besuchern gerne aufgenommen und zu leichten rhythmischen Schunkelbewegungen wurde der Refrain mitgesungen.
Am Ende des Konzertes berichtete Detlef Rödiger aus Braunschweig über das Kinderzentrum Nadeshda/Belarus, dass seit 1994 Tschernobylkinder zur Erholung und medizinischen Behandlung aufnimmt. Dieses Kinderzentrum ist ein deutsch-belarussische Unternehmen, bei dem Detlef Rödiger jährlich mindestens einmal (mit weiteren Handwerkern und Handwerkerinnen) für 14 Tage ehrenamtliche Hanwerkerarbeiten vor Ort ausführt. Nadeshda war von Anfang an eine gute Alternative für den Erholungsaufenthalt im Ausland, weil die geologischen Verhältnisse eine niedrige natürliche Strahlung aufweist und die Region um den Wileikasee von der radioaktiven Wolke verschont blieb.
Für die Fukushimakinder gibt es die Alternative „Erholung im Ausland“ nicht, erklärte Paul Koch, denn lieber nimmt man in Japan höhere Grenzwerte und Einschränkungen für Kinder beim Spielen im Freiem in Kauf, als dass man das Strahlenproblem zugibt. So sind japanische Organisationen gezwungen in Nordjapan Erholungsaufenthalte (ohne jegliche staatliche Unterstützung) zu organisieren.
Als eine der beiden Zugaben spielte und sang das Orchester das von Rainer Gellermann geschriebene Gedicht „1986 – die Wolke“ nach der Melodie „Kommt ein Vöglein geflogen“, das vom Orchester erst bei der letzten Probe einstudiert wurde.
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