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„Alles wird gut“ - Autorenlesung mit Heike Sabel

Wann? 26.04.2017 19:00 Uhr

Wo? Trinitatiskirche, Holzmarkt 4, 38300 Wolfenbüttel DE
Bei stimmungsvoller Atmosphäre und abwechslungsreiche Musik von Familie Galter las Heike Sabel aus ihrem Buch "alles wird gut"
Wolfenbüttel: Trinitatiskirche | Am 20. April gab es in der Trinitatiskirche die dritte Veranstaltung der Reihe „Literatur und Musik - – Geschichten unter dem Kreuz“, diesmal eine Autorenlesung mit der Redakteurin Heike Sabel aus Pirna bei Dresden; die musikalische Begleitung lag bei dem Kammermusik-Ensemble der Familie Galter aus Wolfenbüttel.
Nach dem stimmungsvollen Musikstück „Melodie“ des armenischen Komponisten Arno Babadschanjan begrüßte Paul Koch als Mitveranstalter in bewährter Weise den Zuhörerkreis und stellte die Mitwirkenden vor.
Heike Sabel erzählte zunächst, wie sie sich in die Tschernobyl-Materie einarbeitete, wie sie zu Reisen nach Belarus motiviert wurde und wie schließlich Bücherschreiben zu ihrem Hobby wurde.
Und dann begann sie, aus ihrem neuesten Buch „Alles wird gut“ vorzulesen.
Sie schilderte Begegnungen, Eigenheiten im Verhalten der Bevölkerung, Freude und Ängste - mit einer leisen, heiteren, manchmal auch selbstironischen Stimme mit leicht sächsischem Dialekt, mit klaren, kurzen Sätzen, die von einer sensiblen, sehr genauen Beobachtungsgabe zeugten und die Zuhörenden immer stärker in ihren Bann zogen.
Man sah es Heike Sabel an, wie sie sich mehr und mehr in ansteckende Freude hineinlas und deshalb mehrfach nachfragte, ob sie noch Zeit für weitere Episoden hätte.
Nach dem „Adagio“ des italienischen Komponisten Tomaso Albinoni beleuchtete Heike Sabel im zweiten Teil ihrer Lesung überwiegend alltägliche, heitere Begebenheiten der belarussischen Bevölkerung und weckte damit Neugier und Interesse für ein Land, das hier im Westen weitgehend unbekannt ist.
Mit wunderbar einfachen, aber berührenden Merk-Sätzen über unsere Erwartungen, und wie westliche Besucher Belarus und seinen Einwohnern begegnen sollten, beendete Heike Sabel ihre Autorenlesung.
Den hochinteressanten und teilweise sehr vergnügten Abend beschloss die Familie Galter mit einer kraftvollen „Kleinen Nachtmusik“ von Wolfgang Amadeus Mozart. Langer Beifall für einen gelungenen „Literatur und Musik“-Abend!
Im Anschluss gab es mehrere Einzelgespräche mit der Autorin und die Möglichkeit ein Buch von ihr zu erstehen.

Am Mittwoch 26.04. (31. Tschernobyl-Jahrestag) um 19:00 Uhr wird die letzte Lesung in dieser Reihe sein. Ralf Kleefeld liest aus „Tschernobyl – Chronik der Zukunft“. Klaudzija und Adam Veranets werden als Tschernobyl-Zeitzeugen mit einem Kurzstatement in das Thema einführen. Sie bringen auch Musik aus Ihrer Heimat mit, so dass das Land Belarus den Zuhöreren auch akustisch näher kommen kann.
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