Anzeige

Aktionswoche von DRK und Klinikum startet mit Ausstellungseröffnung

Geschäftsführer des Klinikums, Axel Burghardt (links), und Chefarzt Dr. Tobias Jüttner (rechts) eröffnen die Aktionswoche im Foyer der Städtischen Klinikums. (Foto: Foto: DRK)
 
Gregor Meintrup (links) erläutert den Gästen der Eröffnungsveranstaltung die App "Mobile Retter" (Foto: Foto: DRK)

Woche der Wiederbelebung in Wolfenbüttel.

Mit einer Informationsveranstaltung und gleichzeitiger Ausstellungseröffnung ist heute im Klinikum Wolfenbüttel der Startschuss zur Woche der Wiederbelebung gefallen. Noch bis zum 26. September finden zu einer bundesweiten Themenwoche verschiedenen Aktionen in Wolfenbüttel statt. Nach erfolgreicher Premiere im vergangenen Jahr machen der Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes und das Städtische Klinikum Wolfenbüttel, unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Thomas Pink, aufmerksam darauf, dass Leben zu retten einfacher ist, als gedacht. Axel Burghardt, Geschäftsführer des Klinikums, sagte dazu in seiner Eröffnungsrede: ‟Jeder kann helfen.‟

Chefarzt der Anästhesie im Klinikum Wolfenbüttel, Dr. Tobias Jüttner, machte während der Eröffnung klar, dass nur ein schnelles Eingreifen in lebensbedrohlichen Situationen, wie zum Beispiel bei einem Herzstillstand, das Leben des Betroffen retten kann. Er berichtete anschaulich von seinem ersten Notarzteinsatz in Wolfenbüttel, der ihn in eine Grundschule führte. Ein Kind musste damals reanimiert werden. Noch vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes leisteten Sportlehrer und Schulsanitäter Erste Hilfe und sicherten damit das Überleben des Kindes. ‟Jedes Leben zählt, jedes einzelne. Gerade in so einer Situation wird das deutlich‟, sagte Jüttner sichtlich bewegt.
Die Ausstellung im Klinikum Wolfenbüttel kann auch noch in den kommenden Tagen von Interessierten besucht werden. Zur Eröffnung präsentierte sich neben DRK-Rettungsdienst und dem Schulungsteam des Klinikums auch praxiserprobte Konzepte aus dem Bereich der Ersten Hilfe, wie zum Beispiel die App „Mobile Retter‟. Ausbilder der Mobilen Retter im Kreis Gütersloh, Gregor Meintrup, beantwortete Fragen rund um dieses einzigartig Handy-basierte Ersthelfer-System, dass seit Januar 2013 erfolgreich im Kreis Gütersloh eingesetzt wird.
„Insgesamt wurden bis jetzt 260 mobile Retter unterwiesen. Und bei rund 220 Alarmierungen kam es zu insgesamt 77 Einsätzen in lebensbedrohlichen Situationen‟, so Meintrup. Die mobile Lösung richtet sich an medizinisch vorgebildete Menschen, die im Falle eines Notfalls von der entsprechenden Rettungsleitstelle benachrichtigt werden, wenn sie sich in der Nähe des Einsatzortes befinden.

„In circa 90 Prozent der Fällen ist der mobile Retter vor dem Rettungsdienst vor Ort‟, so der gelernte Rettungsassistent Meintrup. Momentan führe man mit Dr. Ulrich Heida, Oberarzt und Mit-Organisator der Woche der Wiederbelebung, Gespräche, um diese innovative Lösung auch nach Wolfenbüttel zu bringen.
Weiter geht die Woche der Wiederbelebung mit verschiedenen Schulaktionen und einer großen Mitmach-Aktion in der Fußgängerzone von Wolfenbüttel, vor der Seeliger Bank, am Mittwoch. Dort werden Notarzt Dr. Klaus Niebuhr und DRK-Ausbildungsleiterin Melanie Niestrop vor Ort unter dem Motto "Wiederbelebung ist kinderleicht‟ Informieren, und zum Mitmachen und Ausprobieren auffordern.
Schon den Kleinsten wird gezeigt, wie einfach Wiederbelebungsmaßnahmen sind. Die erfolgreiche Kooperation von DRK und Klinikum, gerade im Bereich der Öffentlichkeitsaktionen, soll auch in den nächsten Jahren fortgeführt werden. „Die Zusammenarbeit mit dem DRK funktioniert hier in Wolfenbüttel hervorragend. Das muss weitergehen‟, bekräftigte Dr. Jüttner.
Melanie Niestrop zog im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung ein Zwischenfazit der Aktivitäten des DRK-Kreisverbands im Bereich der Ersten Hilfe. „Wir haben 2013 insgesamt 106 Erste Hilfe-Kurse mit über 1800 Teilnehmern durchgeführt. Außerdem betreuen wir aktuell zehn Schulsanitätsdienste und besuchen Unternehmen in der Region, um vor Ort Schulungen durchzuführen‟, so Niestrop.
Diesen Sommer hätten bei einer erfolgreichen Aktion im Rahmen der Fahrradprüfungen an Grundschulen außerdem insgesamt zwölf Schulen an einem speziellen Erste Hilfe-Workshop teilgenommen. Die DRK-Ausbildungsleiterin machte abschließend deutlich: „Wir suchen momentan noch Ausbilder und freuen uns über Interessierte, die Spaß daran haben, andere Menschen zu unterrichten.‟
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.