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Windvorranggebiete im Landschaftsbild

Wann? 31.03.2017 19:00 Uhr

Wo? Dorfgemeinschaftshaus, Roklumer Str. 5, 38170 Winnigstedt DE
Von links (vorne): Dr. Wilfried Theilemann und Dr. Gudrun Beneke, Ev. Akademie Braunschweig (hinten): Samtgemeindebürgermeisterin Regina Bollmeier; Bürgermeister Michael Waßmann und Sozialdiakon i.R. Paul Koch
Winnigstedt: Dorfgemeinschaftshaus | Im Rahmen der Europäischen Aktionswochen für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima in der Region Braunschweig und in Kooperation mit der Samtgemeinde Elm-Asse und der Gemeinde Winnigsetdt, findet am Freitag, den 31. März um 19:00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Winnigstedt, Roklumer Str. 2 eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung statt mit dem Thema: Energielandschaft Ostbraunschweigisches Hügelland im Werden – Windvorranggebiete im Landschaftsbild

In der vom ZGB herausgegeben Studie „Stadt-Landschaft 2030 – Beiträge zu STADT + UM + LAND Region Braunschweig“ würdigt der Stadtplaner und Architekt Prof. Walter Ackers eindringlich die landschaftlichen Qualitäten des Ostbraunschweigischen Hügellandes. Er plädiert dafür, diese Qualitäten mit einer sorgfältigen Standortkonzeption für Windenergieanlagen herauszuarbeiten.

Die Ev. Akademie Braunschweig schließt sich diesem Anliegen an und lädt zu dessen öffentlicher Erörterung am 31.März 2017, 19.00Uhr, im Dorfgemeinschaftshaus Winnigstedt, Roklumer Str.2, ein. Die Veranstaltung wird im Rahmen der Europäischen Aktionswochen für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima und im Beisein des Schirmherrn, Staatssekretär Jörg Röhmann, durchgeführt. Diskussionsgrundlage sind u.a. die Ergebnisse einer Explorationsstudie, die der Arbeitskreis Ästhetische Energielandschaften zur Windkraftnutzung zwischen Winnigstedt, Roklum, Uehrde und Gevensleben durchgeführt hat.
Der Ausbau der erneuerbaren Energie muss weitergehen, damit die Energiewende gelingt. Daran lässt die Akademie keinen Zweifel. Allerdings droht die Akzeptanz der Windenenergienutzung weiter zu bröckeln und die Menschen befürchten den Verlust der Landschaft als Wohn- und Lebensraum. Dem ist konstruktiv zu begegnen.
Die Auseinandersetzung drängt. Das Ostbraunschweigische Hügelland zählt zu den Gegenden Niedersachsens, die überdurchschnittlich viel Flächen für Windkraftnutzung bereitstellen sollen und wollen. Je mehr Flächen beansprucht werden, umso früher müssen die langfristigen räumlich-ästhetischen Konsequenzen der energiewendebedingten Technisierung der Landschaft antizipiert und Wege für eine zukunfts- und akzeptanzfähige Landschaftsbildentwicklung geebnet werden.
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