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Hechtangeln im Mai

Die Hechtsaison startet auch in Braunschweig durch. Zur Freude zahlreicher Angler. (Foto: pixabay.com)
Seit Monaten fieberten zahlreiche Angler auf die Raubfischsaison hin. Seit dem ersten Mai war es dann soweit: Die Raubfischsaison 2018 hat begonnen. Der Mai präsentierte sich wie jedes Jahr mit anfangs milden und dann immer wärmer werdenden Temperaturen - bis zum Ostern. Denn der April ist von regen, warmen Temperaturen und kühleren Tagen geprägt. Der Mai hingegen wird wärmer, bleibt aber dennoch zu Beginn bei milden Temperaturen Solange die Wassertemperatur die 10°C Marke nicht überschreitet, sind die Chancen auf Hechte gut.

Hecht suchen und finden

Der Mai ist auch dieses Jahr von verschiedenen Feiertagen geprägt. Die ideale Zeit, um seine Angelsachen zu packen und ans Wasser zu fahren. Die Frage eines jeden Anglers in der Osterzeit beim Hechtangeln „Wo steht der Hecht?“. Diese Frage lässt sich unter zwei verschiedenen Faktoren beantworten:

• An Futterplätzen: Da wo Weißfische anzutreffen sind, ist der Hecht oft nicht weit. Weißfische sind Beutefische des Hechtes und schwimmen meist in Krautfeldern, Seerosenfeldern und sind generell oft am Ufer anzutreffen. Aber auch unter Booten und an überhängenden Bäumen schwimmen die kleinen Friedfische in Schwärme.

• An Laichplätzen: Zwar ist die Laichzeit des Hechts schon einige gewisse Zeit her, aber dennoch sind vereinzelt kapitale Hechte an den Laichplätzen zu finden. Um zu wissen wo die Laichplätze sind, ist die Fortpflanzung des Hechtes relevant. Nach der Paarung legt das Weibchen die klebrigen Eier ab, die an Pflanzen und Steinen hängen bleiben. Dementsprechend sind Gewässerabschnitte mit viel Pflanzenwuchs und steinigem Grund ideal als Laichplatz.

Je nach Wetterlage und Temperatur des Wassers ist der Hecht in verschiedenen Gewässerschichten anzutreffen. Da, wo es für ihn am angenehmsten ist, ist die Sprungschicht. Hier ist es nicht zu warm und nicht zu kalt. Diese Sprungschicht kann aber von Jahreszeit zu Jahreszeit variieren. Mit einem speziellen Echolot ist die Sprungschichten Unterwasser schnell gefunden. Welche Echolote sich dafür eignen sind auf dieser Seite zu finden.

3 Attraktive Hechtköder

1. Naturköder: Dazu zählen tote Köderfische, Fischfetzen und Fischfilet. An einem Einzelhaken oder Doppelhakensystem kann der Hecht diesen Köder kaum wiederstehen.

2. Gummifische: Insbesondere mit beschwerten Jigköpfen sind eine attraktive Beute für den Fisch. Die kleinen Fische mit leichterem Jigkopf imitieren kleine Beutefische, die aktiv durch das Wasser schwimmen. Schnell ist die Aufmerksamkeit des Hechtes geweckt.

3. Oberflächenköder: Bewährt haben sich Oberflächenköder in Ratten- und Froschoptik. Oberflächenköder eignen sich in Ufernähe, wenn die Wassertemperatur noch recht kühl ist (zwischen 5°C und 10°C). Dann schwimmt der Hecht oberflächennah.
Bei den Ködern ist im Mai insbesondere die Köderführung sehr wichtig. Die Hechte werden langsam wieder träge und machen nur selten große Mühen, um aktiv auf Beutefische zu jagen. Langsam geführte Köder findet der Hecht deutlich interessanter. Lösen die Köder noch Druckwellen aus, reizt das den Hecht besonders.

Ideale Wetterbedingungen im Mai zum Hechtangeln

Bis Ende April geht die Schonzeit für den Hecht. Erst ab dem 01. Mai beginnt die Raubfischsaison. Dann können passionierte Hechtangle auf hungrige und aggressive Hechte, unter anderem auch kapitale Hechtdamen, antreffen. Das Wetter im Mai ist geradeso noch angenehm für den Hecht, der sich bald auf die heißen Sommertage vorbereitet – dann schwimmt er in die Tiefe und wirkt fast lethargisch. Insbesondere morgens und abends sind die Chancen ideal, um auf Hechte zu treffen, die gerade jetzt aktiv auf Beutezug gehen. Aggressiv geführte Köder in Ufernähe oder in der mittleren Gewässerschicht anbieten und der erste Biss lässt nicht lange auf sich warten.

  • Informationen zu den Gewässern, an denen das Angeln auf Hecht mit Angelschein und Tageskarte erlaubt ist, finden Sie hier.

Fazit

Auch dieses Jahr sind die Erwartungen für die Raubfischsaison groß. Zahlreiche Angler wollen Meterhechte an den Hakenlocken, was nicht immer sehr einfach ist. Dennoch gibt es Hoffnung. Wissen wo die Hechte nach der Laichzeit stehen und welche Köder aggressiv genug für den hungrigen Hecht sind, sind gute Voraussetzungen für die Hechtsaison. Gute Bedingungen für das Hechtangeln reichen noch bis Anfang Juni, dann schwimmt der Hecht in die Tiefen. Das Nachtangeln hat sich im Sommer auf Hecht bewährt.

In diesem Sinne Petri Heil und viele dicke Hechte!
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