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Anschlag auf die Gesundheit von uns Frauen und Kindern - Studien belegen: Baumfällungen sorgen für Asthma, Lungen – und Bronchialerkrankungen

Zwei Bekannte aus dem Stadtteil leiden an Asthma, drei weitere an Heuschnupfen, mehrere Nachbarskinder haben chronische Bronchitis, die Lunge einer Freundin zeigte im Sommer nur noch 30 Prozent Leistung. Sicherlich sind es nur zufällige Beispiele, doch Studien bestätigen : Die Atemwegsorgane von Frauen und Kindern sind deutlich empfindlicher als die von Männern, und: sie leiden besonders unter der Konzentration von Schadstoffen in der Luft. Auch die Sterblichkeit von Frauen an Herz-Kreislauferkrankungen steigt nachgewiesenermaßen bei zunehmender Luftverschmutzung.

Verständlich wäre es, wenn sich jetzt im Herbst Widerstand unter Frauen und Müttern regen würde, denn die Motorsägen heulen wieder unablässig in Braunschweig. Insbesondere große Bäume werden gefällt, obwohl diese durch ihre Laubmasse die Hauptbeschützer der Atemwegsgesundheit von Stadtbewohnerinnen sind (Ein Laubbaum filtert 7000 kg Feinstaub im Jahr).

Aber Protest wird kaum laut. Wenn, dann kommt er von einschlägig als ‚öko’ bekannten Gruppen und wird nicht besonders ernst genommen. Dabei braucht man nur rational Für und Wieder abzuwägen um dazu zu kommen, dass jeder große gesunde Baum, der im Stadtbereich gefällt wird, ein volkswirtschaftliches Minus produziert. Wer die Folgen und Wahrscheinlichkeiten von Gefährdung durch Herabfallen mit denen von Veränderung der Luftqualität im Nahbereich abgleicht, die gesundheitlichen Folgekosten beachtet und sich dabei nicht von schnellen Emotionen leiten lässt, sondern Daten, Statistiken und Untersuchungen zu Rate zieht, wird schnell zu dem Schluss kommen, dass wir in unserem Braunschweig viel stärker an der praktischen Luftverbesserung arbeiten sollten.

Es reicht nicht aus, die Schuld für zunehmende Asthma-, Lungen- und Bronchialerkrankungen, insbesondere bei Kindern, der Autoindustrie in die Schuhe zu schieben. Ein Umdenken in Bezug auf große Bäume im Stadtbereich kann einen positiven Ausgleich bewirken. Wir müssen weniger fällen und mehr pflanzen.
Dazu müssten Stadt, Wohnungsunternehmen und Bürger sich aber auch entschließen. Liebe Braunschweiger, Eure Frauen und Kinder werden es Euch nachhaltig danken. Hier z.B. ein Link mit verschiedenen Studienergebnissen:
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