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Baumschutz ja – Satzung nein!

Offene Antwort von Heidemarie Mundlos auf den Offenen Brief der BI Baumschutz

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ihr Offener Brief vom 5.3.2018 enthält etliche Aussagen, mit denen sie bei mir „offene Türen“ einrennen. Die Bedeutung von Bäumen und von „Grün“ – insbesondere in einer Großstadt – ist mir als Gartenbauingenieurin nicht nur bekannt, sondern ist von mir verinnerlicht.

Vielleicht sollten Sie mal nachlesen, auf wessen Initiative die Wiedereinführung der Grünpflege in den Braunschweiger Ortsteilen, verbunden mit dem Nachpflanzen Hunderter Bäume, zurückgeht. Vermutlich ist Ihnen auch mein Einsatz gegen die Sanierung der Zeppelinstraße in der geplanten Form und für den Erhalt der dortigen Bäume entgangen.

Belehren Sie mich also bitte nicht in dieser Form und unterlassen Sie bitte auch versteckte Unterstellungen, die sich nicht nur gegen mich, sondern unverblümt gegen Grundeigentümer richten, die in Ihrem Brief unter den Generalverdacht des Baumfrevels und der Verantwortungslosigkeit im Umgang mit Bäumen gestellt werden. Kehren Sie zur Sachlichkeit zurück!

Dass „Eigentum verpflichtet“, meint übrigens nicht nur die BI Baumschutz, sondern das steht bekanntlich im Grundgesetz und gilt für jeden von uns. Im Ziel des Baumschutzes wähne ich mich übrigens mit Ihnen einig – nur über den Weg dahin können wir uns natürlich streiten. Und das sollte in einer pluralistischen Gesellschaft auch möglich sein, ohne den Gegner mit Unterstellungen und Verdächtigungen zu überziehen. Sonst „überzieht“ man nämlich.

In der Anlage möchte ich Ihnen deshalb zur Versachlichung einige meiner Argumente „Baumschutz ja – Satzung nein!“ zugänglich machen, sozusagen aus erster Hand.

Mit freundlichem Gruß
Heidemarie Mundlos, Ratsfrau
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