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Zivilschutz: Bund will für alle Fälle gerüstet sein

Werbeplakt für die Feuerwehr 1890
Zivilschutz in der Zukunft

::: das Ganze erinnert in seiner Kopflosigkeit irgendwie an die Flüchtlingskrise: da werden Unterkünfte gebaut und gleich wieder abgebaut ... weil "eben" kein Bedarf ist ... und nur kurze Zeit später schwappte die nächste "Bedarfswelle" ... nun dauert es wieder, weil man eben dies nicht erwartet habe und sich erst darauf einstellen müsse. Ähnlichkeiten weisen auch die endlosen und wirkungsverfehlten Heeresreformen auf, auch das Naheliegende und täglich benötigte wie Feuerwehr und der restliche Zivilschutz wie das THW wurden in den letzten Jahrzehnten nicht zukunftsgerichtet ausgerüstet, die Personalstrukturen (die demographische Entwicklung) vernachlässigt. Das Vorhalten von Infrastruktur, Gerät und Personal sollte als permanenter Inpuls in die Inovation verstanden werden und als ständiger Markt für lokale wie überregionale Anbieter. Stattdessen fahren die Kommunen Gerät wie Personal auf Verschleiß nach dem Motto: für morgen wird es schon reichen. Ein fataler Fehlschluß - bestimmte Dinge kann man zwar einlagern, andere Dinge bedürfen jedoch der ständigen Pflege ... bespielsweise das Personal, der Nachwuchs. Wie man bestimmten Bürgern wieder vermitteln will, dass Sicherheit und Katastrophenschutz nicht von selbst entstehen, sondern einer Vorsorge, Investition bedürfen, ist mir im Moment unklar. Bei den friedensbewegten Ökopaxen herrscht ja verbreitet auch die Idee, Bundeswehr, Feuerwehr und Polizei seien Trachtentruppen, die nur für bestimmte Unterhaltungszwecke vorgehalten werden ... Sicherheit kann man ja in Flaschen lagern ... genau so wie der Atomstrom aus der Steckdose kommt und Milch in Tetrapacks auf die Welt kommt, produziert wird.
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