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Angst vor Übergriffen auf dem Schulweg

Team Michael Rindt während des SOS-Tages vor der Burg Warberg
Warberg: Burg Warberg |

Wer hat Angst vor dem schwarzen Mann?

Aufgrund überregionaler Berichte ist es leicht zu erkennen, dass das Problem mit den Elterntaxis nicht auf die Region beschränkt ist.Die Telekom-Nachrichten verbreiteten am 20.08. eine Reportage (Christian Baumann dpa). Auf einen Abschnitt daraus macht die Kreisverkehrswacht Helmstedt e.V. besonders aufmerksam, da das spezielle Thema auch kürzlich in der Grundschule Friedrichstraße mit dem Verkehrssicherheitsberater der Polizei, Ulf Barnstorf, diskutiert wurde. Es wurde begründet, dass man die Kinder aus Angst vor Übergriffen bis vor die Schultür fahren müsse.
In dem Zusammenhang führt in der o.a. Reportage die Geschäftsführerin der Landesverkehrswacht Niedersachsen, Cornelia Zieseniß, aus. Vor allem wenn Eltern unbedingt bis vor den Eingang der Schule fahren wollen ergibt sich ein großes Problem. Zusätzlich zu riskanten Anhalte- und Wendemanövern gibt es immer wieder Eltern, die ihre Kinder unbeaufsichtigt zur Fahrbahnseite aussteigen lassen. Dieses unbedingte bis zur Schule – bis in die Schule zu fahren – ergibt sich aus dem Problem das Eltern den Schulweg subjektiv nicht für sicher halten.

Eltern haben Angst vor Übergriffen auf dem Schulweg.

Cornelia Zieseniß berichtet, dass dieses spezielle Problem nicht neu ist. Die Kreisverkehrswacht Helmstedt e.V. ist in den vergangenen Jahren ebenfalls wie der Verkehrssicherheitsberater der Polizei, Ulf Barnstorf, mit dem Problem konfrontiert worden. Statistisch sind die Vorfälle mit dem „schwarzen Mann“ eher ganz selten. Bei derartigen Besorgnissen ist das „Elterntaxi“ dennoch nicht alternativlos. Achim Klaffehn von der Verkehrswacht weist darauf hin, dass es möglich ist, dass die Kinder in Gruppen zusammengefasst den Schulweg bewältigen. Gegebenenfalls kann auch ein Schulbus zu Fuß organisiert werden, der von einem Erwachsenen geleitet wird.
Über Beobachtungen, die eine Besorgnis Begründen können, sollte man sich vertrauensvoll an die Polizei wenden.
Polizeibeamte haben gerade auf dem SOS-Tag an der Burg Warberg als Ansprechpartner für die Bürger zur Verfügung gestanden. Die Polizei ist in der Lage Gefahrenlagen aufzuklären und ggf. strafrechtliche Massnahmen einzuleiten.



Fotos: Die Polizei signalisierte beim SOS-Tag ihre Funktion als Freund und Helfer.
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