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Ein Dankeschön für das DLRG-Symposium "Schwimmfähigkeit"

Perfekte Organisation, kompetente Referenten, kreative Ideen und viel Ermutigung. Das vom DLRG-Bezirk Braunschweig am 9. Oktober 2015 durchgeführte Symposion "Schwimmfähigkeit" war eine rundum gelungene Veranstaltung.

Obwohl Untersuchungen von Universitäten, Sportverbänden und der DLRG seit Jahren belegen, dass immer weniger Kinder schwimmen können, wird viel zu wenig getan, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Die Diskussion erschöpft sich oft in Vorwürfen an die Schulen, gefüttert durch immer neue Zeitungsmeldungen über die schlechte Auslastung "gebuchter" Bahnenstunden. Eine der wenigen Ausnahmen ist die DLRG, die durch eine engagierte Öffentlichkeitsarbeit, Lobbyarbeit in der Politik, eigene Schwimmkurse und gelegentlich eben auch durch Tagungen bzw. Symposien unermüdlich daran arbeitet, dass sich dieser Trend umkehrt.

Die rund 100 Symposium-Teilnehmer aus Verbänden, Vereinen und der Politik verteilten sich auf vier Workshops zu Methoden des Schwimmunterrichts, Rechtsfragen usw.

Wir waren besonders am Workshop "Netzwerk Schwimmfähigkeit" interessiert, der vom DLRG-Bezirksvorsitzenden Helmut Fichtner geleitet wurde. Als Gründe mangelnder Schwimmfähigkeit wurde hier in lebhafter Diskussion ein Ursachenbündel erarbeiten, das von der Schließung von Stadtteilbädern über die unzureichende Erlasslage für den Schwimmunterricht bis zur Elternverantwortung reicht.

Die Idee, ein Netzwerk aus DLRG, Sportverbänden, Vereinen, Schwimmbadbetreiber, Schulen und Sponsoren zu gründen, fand als Lösungsansatz breite Zustimmung. Dies soll helfen, gegenüber der Politik ein stärkeres Gewicht zu bekommen, weitere Bäderschließungen zu verhindern, die Erlasslage für den Schwimmunterricht zu verbessern. Eine gemeinsame Internetplattform soll dem gegenseitigen Austausch dienen. Zum Beispiel über verbesserte Methoden der Schwimmausbildung oder ungenutzte Wasserflächen zur Vergrößerung des Schwimmkursangebots.

Die "Netzwerk"-Idee werden wir gerne an die "Badezentrum Gliesmarode GmbH" als zukünftigem Betreiber des wiedereröffneten Gliesmaroder Bades weitergeben.

Der Erhalt des Bades mit rund 700 qm Wasserfläche an sich stellt natürlich schon einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Schwimmfähigkeit in Braunschweig dar, zumal es ein echtes Nichtschwimmerbecken sonst nur noch im Heidbergbad gibt.

Für die Region möchten wir an dieser Stelle unbedingt auch noch das Hallenfreibad Salzgitter-Thiede mit 1500 qm Wasserfläche erwähnen. Es sollte bereits 2004 geschlossen werden, konnte dann aber durch den Förderverein Thieder Bad e. V. unter starker Beteiligung verschiedener DLRG-Gliederungen gerettet werden. Seit 2008 wird es als privates Bad betrieben. Motor der Badrettung und auch dessen Geschäftsführer ist der Initiator und Hauptorganisator des Symposiums "Schwimmfähigkeit", Helmut Fichtner. Ein weiterer Grund der DLRG und Helmut Fichtner "danke" zu sagen.

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Link zu einem ausführlichen Bericht über das Symposium
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