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Eröffnung der Wasserwelt erneut verschoben

Am 5. März 2014 findet ein Einführungstermin der Lehrerinnen und Lehrer der Schulen statt, die in der Zeit ab den Osterferien Schwimmbahnzeiten in der Wasserwelt gebucht haben. Von Herrn Scharna werden den Lehrkräften die Vorzüge des Schwimmbades vorgestellt. Mit keinem Wort aber wird erwähnt, dass der öffentlich bekannte Eröffnungstermin direkt nach den Osterferien verschoben werden muss.

Zwei Tage später ist aus der Zeitung zu erfahren, dass bereits am 26. Februar 2014, also eine Woche vorher, der planenden Ingenieurgesellschaft seitens der Stadtbad Braunschweig – Sport und Freizeit GmbH fristlos gekündigt wurde. Man sei froh, kurzfristig Ersatz gefunden zu haben, dadurch wird sich der Eröffnungstermin allerdings verschieben. Mit anderen Worten: Es war aber schon am 5. März klar, dass die Schulen noch nicht nach dem Ende der Osterferien ihren Schwimmunterricht in der Wasserwelt geben können.
Das ist die Informationspolitik, die wir kennen.
Zudem gibt es aus der Zeitung die Information über eine weitere Steigerung der Kosten für die Wasserwelt, die jetzt ca. 32 Millionen Euro betragen sollen. Nur noch einmal im Rückblick: Die als Grundlage für den Bau eines Spaßbades dienenden Sanierungskosten der Bäder Wenden, Nordbad, Badezentrum Gliesmarode und Waggum betrugen in Summe 16 Millionen Euro (Drucksache 11006/07 der Stadt Braunschweig). Hier wurde hinsichtlich der Kostenhöhe für die Sanierung aus dem „vollen“ geschöpft. Vermutung: Es war ja notwendig, hohe Kosten in den Raum zu stellen, damit die Entscheidung für das Spaßbad leichter fällt.
Gedankenspiel – für 8 Millionen Euro hätte ein weiteres Bad im westlichen Stadtgebiet errichtet werden können. So erreicht man für die Sanierung und den Neubau eine Investitionssumme von „nur“ 24 Millionen Euro. Und für diesen Fall wären alle Belange abgedeckt gewesen. Ausreichend Bahnenzeiten und das von vielen angemahnte Schwimmbad!
Wenn die Stadt dann noch eine zusätzliche, tolle Saunalandschaft wünschte, dann können die restlichen 8 Millionen Euro eingesetzt werden.
Ach ja, die Betriebskosten sind dann zu hoch! Erstens werden die Betriebskosten erheblich dadurch gesenkt, dass die veraltete Technologie der Schwimmbadtechnik ausgetauscht, die Dämmung auf den neusten Stand gebracht und Fenster nach dem Stand der Technik eingebaut worden wären. Außerdem wirft man einfach mal einen Blick auf den Personaleinsatz, der sicher optimiert werden kann.

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