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Feldeinfriedungen: Hecken, Knicks, Feldmauern und Zäune

Aufwändig gestalteter Einband der beiden Bände
Braunschweig: Waldforum Riddagshausen |

Heute möchte ich Ihnen ein zweibändiges Werk vorstellen, welches ein nach und nach verschwindendes Kulturgut beschreibt: Feldeinfriedungen.

Das Werk widmet sich den europäischen Feldeinfriedungen wie Wallhecken, auch Knicks genannt, Feldmauern, Strauchhecken, Flechtzäune und anderen traditionellen Begrenzungen. Sie dienen der Sicherung von Weidevieh, begrenzen meist landwirtschaftlicher Flächen oder markieren Eigentum.
Der Autor Georg Müller aus Ganderkesee ist dafür jahrelang quer durch Europa gereist. Er hat Feldeinfriedungen fotografiert, gezeichnet, vermessen und beschrieben. Der Autor geht nicht nur auf die einzelnen Typen von Einfriedungen ein, sondern stellt auch die einzelnen europäischen Ländern mit seinen Besonderheiten dar. Ebenso werden Entstehung und Entwicklung, Unterhaltungsmethoden, Schädigungen, Beseitigung, Neuanlage, Gehölzbewuchs, Ertragsbeeinflussung, internationale Abkommen sowie die Aspekte der ökologischen, landwirtschaftlichen und landschaftlichen Bedeutung geschildert.

Herausgekommen ist ein zweibändiges Werk mit insgesamt 1280 Seiten, 4433 Fotos sowie 1381 sonstigen Abbildungen, welches von Fachleuten als Standardwerk für europäische Feldeinfriedungen bezeichnet wird. Es ist sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache in Neuer Kunstverlag, Stuttgart erschienen.

Selbst Prinz Charles zeigte sich von der Arbeit des Autors beeindruckt

Das Standardwerk richtet sich an Landschaftsplaner, -architekten, Denkmal-, Landschafts- und Landespfleger, an Landschaftsbauer und –forscher, an Naturschützer und alle, die sich für die europäische Natur- und Kulturlandschaft interessieren.
Für seine Arbeit wurde der Autor bereits von der „Vereinigung Niederländische Kulturlandschaft“ ausgezeichnet. Selbst Prinz Charles zeigte sich angetan und nahm das Werk aus den Händen des Autors entgegen. Weitere Einzelheiten finden Sie auf www.wallhecke.de.

Wer einen Blick auf die zweibändige deutsche Ausgabe von „Feldeinfriedungen“ im Original werfen möchte, kann dies während der Sonntagsöffnung am 7. Juni im Waldforum Riddagshausen, Ebertallee 44 (Endstation Buslinie 418). Die beiden Bände liegen dort von 11.00 bis 14.00 Uhr zur Ansicht aus.
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