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Zwei Gesangsgruppen singen für Tschernobyl-Liquidatoren

Wann? 28.01.2015 19:30 Uhr

Wo? Matthäus-Kirche, Herzogin-Elisabeth-Straße, 38104 Braunschweig DE
Gospelchor "martiniforte" aus Braunschwei (Foto: Gabriele Carl-Liebold)
Braunschweig: Matthäus-Kirche | "martiniforte", Gospelchor der Martinikirche Braunschweig unter Leitung von Gabriele Carl-Liebold, beteiligt sich an der Benefizveranstaltung für Tschernobyl-Liquidatoren am 28.1. um 19:30 Uhr in Braunschweig, Matthäus-Kirche.
Informationen zum Gospelchor "martiniforte":
Im Jahr 2000 hat die Braunschweiger Propsteikantorin Gabriele Carl-Liebold den Gospelchor martiniforte gegründet. Mit viel Spaß und Engagement singt der aus jungen Leuten bestehende Chor seitdem und gibt in jedem Jahr Konzerte in St. Martini Braunschweig und in der Region, singt in Gottesdiensten, bei der Kulturnacht oder beim Weihnachtsliedersingen. Auf dem Programm stehen Gospels, jazzige Arrangements deutscher und englischer Lieder und Kirchentagslieder. Begleitet wird der Chor von: Bernhard Eisfeld –E-Piano und Reinhard Carl – Schlagzeug.

Die Gesangsgruppe "Nadeshda" (Hoffnung) beteiligt sich ebenfalls an der Benefizveranstaltung für die Tschernobyl-Liquidatoren. In dieser Gesangsgruppe ist auch eine gebürtige Ukrainerin - so dass hier ein direkter Zusammenhang zum Benefiz-Anlass besteht. Eine der Sängerinnen wird auch die an der Veranstaltung anwesenden Tschernobyl-Liquidatoren übersetzen.
Informationen zur Gesangsgruppe "Nadeshda":
1998 kamen die ersten Spätaussiedler nach Weddel. Dann folgten im Laufe der Jahre weitere Aussiedler aus verschiedenen Ländern der ehemaligen Sowjetunion. Da einige von ihnen gerne singen, gründeten sie 2005 die Gesangsgruppe “Nadeshda”. Inzwischen haben sie an vielen Konzerten und Veranstaltungen teilgenommen und selber auch Konzerte gegeben. Die Gesangsgruppe besteht aus 6 Frauen und dem Leiter Alexander Wolschewski.

Warum singen wir noch heute - nach 28 Jahren - für die Opfer Tschernobyls von 1986? Weil Reaktor-Katastrophen leider nie verjähren, aber trotzdem gerne in Vergessenheit geraten!
Heute gibt es erneut Opfer in der Ukraine - Kriegsopfer. Und es fehlt an allem, besonders aber an medizinischer Betreuung und an Medikamenten. Die Sorgen und gesundheitlichen Probleme der ehemaligen Tschernobyl-Liquidatoren stehen somit in der Rangfolge weit unten, vorrangig müssen sich die Ärzte um die jungen Kriegshelden kümmern (Liquidatoren sorgten in den Jahren nach der Nuklear-Katastrophe für die Beseitigung des Schutts).
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