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Klinikum Braunschweig baut neues Bettenhaus

Beim symbolischen Spatenstich (von links): Pflegedirektor Ulrich Heller, Ärztlicher Direktor Prof. Dr. Horst Kierdorf, Niedersachsens Sozial- und Gesundheitsministerin Cornelia Rundt, Klinikum-Geschäftsführer Helmut Schüttig sowie Ulrich Markurth, Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig und Aufsichtsratsvorsitzender des Klinikums. Bildnachweis: Klinikum Braunschweig/ Jörg Scheibe
Braunschweig: Klinikum Braunschweig, |

Mit einem symbolischen ersten Spatenstich hat das Klinikum Braunschweig heute (Mittwoch) mit dem Bau eines neuen Bettenhauses am Standort Salzdahlumer Straße begonnen. Dieser Festakt war Startschuss für die konkrete Umsetzung des zweiten Bauabschnitts innerhalb des Zwei-Standorte-Konzepts. Das Konzept umfasst ein Investitionsvolumen von insgesamt mehr als 230 Millionen Euro.



Oberbürgermeister Ulrich Markurth, zugleich Aufsichtsratsvorsitzender des Klinikums, begrüßte neben zahlreichen Gästen auch Niedersachsens Sozial- und Gesundheitsministerin Cornelia Rundt. Er verwies auf die Bedeutung dieses Bauprojekts, zum einen für eine qualitätsvolle Weiterentwicklung des Klinikums, vor allem aber für die Gesundheitsversorgung der Menschen in Braunschweig und der Region. „Wenn in einigen Jahren auch der Klinikum-Standort Holwedestraße aufgegeben werden kann, wird es nur noch eine zentrale, leistungsfähige Anlaufstelle für alle Notfälle in der Salzdahlumer Straße geben“, sagte Markurth. Zudem werde sich die Patientenversorgung durch die Konzentration der Kliniken auf die Standorte Salzdahlumer Straße und Celler Straße noch weiter verbessern.

„Das Zwei-Standorte-Konzept des Klinikums Braunschweig überzeugt, denn künftig können in der medizinischen Versorgung die Abläufe optimiert und die Wege verkürzt werden", betonte Niedersachsens Sozial- und Gesundheitsministerin Cornelia Rundt, die ebenfalls heute in Braunschweig zum Spaten griff. „Außerdem entsteht ein hochmodernes Krankenhaus, so dass von dieser Investition die Patientinnen und Patienten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gleichermaßen profitieren werden", sagte die Ministerin. Das Land Niedersachsen hat den zweiten Bauabschnitt bereits mit 20,4 Millionen Euro bezuschusst. Gesundheitsministerin Cornelia Rundt: „Die Investitionsmittel des Landes auf zukunftsfeste Standorte zu konzentrieren und so den Bürgerinnen und Bürgern eine hochwertige und wohnortnahe medizinische Versorgung zu bieten, das ist das Ziel dieser Landesregierung - das Klinikum Braunschweig ist einer dieser Standorte, der eine besondere Bedeutung für die zukünftige Versorgung der Bevölkerung hat."

Klinikum-Geschäftsführer Helmut Schüttig dankte allen Beteiligten für die umsichtigen Planungen und das Engagement in der Umsetzung des Zwei-Standorte-Konzepts. Zugleich warb er bei Patienten und Mitarbeitern um Verständnis für mögliche Unannehmlichkeiten im Umfeld der Bauarbeiten. „Der Aus- und Umbau des Klinikums Braunschweig von früher vier Krankenhäusern zu zwei großen medizinischen Zentren bis ins Jahr 2021 ist ein innovatives und ehrgeiziges Gesamtkonzept und gleichzeitig eine der größten Baumaßnahmen in Braunschweig“, so Schüttig. Am Ende werde es allen zu Gute kommen.

Der jetzt begonnene Neubau eines Bettenhauses wird unter anderem die Stroke Unit der Neurologischen Klinik beherbergen. Darüber hinaus wird auch die räumliche Situation für die Allgemeinpflege, für die Pflege der Kinderklinik, die 2021 in die Salzdahlumer Straße verlegt werden soll, der Kinderchirurgie sowie für die Intensivpflege und die Intermediate Care (IMC) deutlich verbessert.

Unter dem Aspekt einer medizinischen Zentrenbildung wird die Hals-, Nasen- und Ohren-Klinik, bisher am Standort Holwedestraße, in dem neuen Gebäude in die räumliche Nähe zur Augenklinik verlegt werden, um ein medizinisches „Kopfzentrum“ zu schaffen. Zudem soll unter anderem die Dialyse der Medizinischen Klinik V; Nieren- und Hochdruckkrankheiten im neuen Bettenhaus untergebracht werden.

Architektonisch ansprechend wird der Neubau eine repräsentative, zentrale Eingangshalle mit Empfangstresen, Patientencafé und Service-Shops erhalten. Für Patienten und Besucher entsteht zudem eine neue Wegeführung über den Fichtengrund mit zusätzlichen Parkplatzkapazitäten.
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