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Garten der Erinnerung – Umfrageergebnisse liegen vor

Einige Anwohner des Wohngebietes Roselies machten mobil und starteten eine eigens initiierte Umfrage in Bezug auf die geplante Errichtung des “Garten der Erinnerung“ in Mitten des Wohngebietes auf einer von Kindern zum Spielen auserkorenen Wiese.

Wichtig war den Anwohnern, dass diese Umfrage frei von politischem Hintergrund stattfindet.

Mit dieser Umfrage sollte aufgezeigt werden, wie die Anwohner grundsätzlich zu dieser Errichtung stehen und ob sie, wie von der Verwaltung öffentlich immer wieder publiziert, bei der Planung in irgendeiner Art und Weise beteiligt wurden.

Es wurde das direkt angrenzende Gebiet in der Befragung berücksichtigt. Dieses Gebiet umfasst 163 Haushalte, von denen 130 Haushalte angetroffen wurden.
In diesen 130 Haushalten haben sich 7 Haushalte bei der Umfrage enthalten.

Bezüglich der befragten 123 Haushalte liegen Daten vor.
Insgesamt 388 Personen (243 Erwachsene, 145 Kinder) wohnen in diesen Haushalten und haben eine Meinung die sie auch gerne kundtun möchten.

69 Haushalte sind dafür, 32 dagegen und 22 Haushalten ist es egal, ob der Garten der Erinnerung errichtet wird.

Die 91 Haushalte die dafür sind oder denen es egal ist, sind sich aber zu 91% einig, dass der geplante Standort nicht in Frage kommt und favorisieren eine Alternative. (7% ist es egal, wie die Ausführung erfolgt, 2% halten an der Ursprungsplanung fest)

Die vorgeschlagene Alternativen sehen unterschiedlich aus.

Hauptsächlich ist erkennbar, dass die Mehrheit für eine Schwenkung um 45Grad ist. Dieses würde bedeuten, dass ein bereits vorhandener Grünstreifen vollumfänglich genutzt werden kann, kein Baumbestand weichen müsste und ggf. könnte dieser noch um diverse Bäume und Pflanzen erweitert werden. Die Anwohner sehen so die Möglichkeit, dass jeder, der diesen Weg entlang geht, auch den Garten der Erinnerung “betritt“ und nicht wie geplant “vom Weg abweichen“ muss.

Aber auch eine rund gestaltete Variante sehen viele als attraktiv an.

Einige Wenige sprechen sich für eine kleinere Variante, wie ein Gedenkstein oder ähnliches im Eingangsbereich des Wohngebietes aus.

Aber alle Beteiligte, egal ob dafür oder dagegen, ob für die Alternative oder für den Ursprung sind sich einig, dass die Nutzung der Wiese als Garten der Erinnerung und gleichzeitig als Spielwiese für die doch sehr zahlreich vertretenen Kinder NICHT vereinbar ist.

Ein wichtiger Punkt der Umfrage umfasste auch die Beteiligung der Anwohner in der Planung bzw. Gestaltungsmöglichkeiten. Die Verwaltung äußert immer wieder, dass die Anwohner umfänglich mit einbezogen wurden, auch Gespräche gesucht wurden.Dieses wurde von den Anwohnern bemängelt.

Auch diese Frage wurde nun in dieser Umfrage geklärt.

4(!) Haushalte der befragten 123 Haushalte hatten Informationen über die Errichtung des Gartens der Erinnerung vor jeglicher Entscheidung. Diese Informationen haben sie jedoch nicht erhalten, weil die Verantwortlichen auf sie zugegangen sind, sondern weil sie Eigeninitiative gezeigt haben und sich auch politisch engagieren. Aufgezeigt wird, dass 97% sich nicht beteiligt fühlen.

Frau Kulturdezernentin Dr. Hesse äußerte sich in einer Presseerklärung vom 13.07.2017, dass sie sich nicht vorstellen möge, welches Bild in Belgien abgegeben wird, da der Garten der Erinnerung noch nicht errichtet wurde.

Vielleicht zeigt sie aufgrund dieser Umfrage den Anwohnern wie auch der belgischen Delegation gegenüber Größe, wenn ein für alle tragbarer Kompromiss gefunden wird.

Die Personen, die die Umfrage durchgeführt haben, haben eindeutig mit auf dem Weg bekommen, dass eine Einigkeit und Zusammengehörigkeit der meisten Anwohner in diesem Wohngebiet herrscht und diese nicht aufgeben werden.

Vielen Dank den teilnehmenden Haushalten, für die Bereitschaft, die Herzlichkeit und die konstruktiven Gespräche!
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