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PD Dr. Johannes Leonhardt wird neuer Leitender Abteilungsarzt der Kinderchirurgie und -urologie am Klinikum Braunschweig

PD Dr. Johannes Leonhardt (rechts) ist neuer Leitender Abteilungsarzt der Kinderchirurgie und -urologie. Links im Bild ist sein Vorgänger Dr. Naim Farhat.
Braunschweig: Klinikum Braunschweig, | In der Abteilung für Kinderchirurgie und Kinderurologie des Klinikums Braunschweig startet zum 1. März Privatdozent (PD) Dr. Johannes Leonhardt als neuer Leitender Abteilungsarzt. Er tritt damit die Nachfolge von Dr. Naim Farhat an. Dr. Naim Farhat verlässt das Klinikum Braunschweig „schweren Herzens“, um eine Stelle als Chefarzt und Klinikdirektor an der Klinik für Kinderchirurgie und Kinderurologie/Zentrum für Schwerbrandverletzungen am Evangelischen Krankenhaus Hamm anzutreten.

Der 44-Jährige PD Dr. Johannes Leonhardt ist Facharzt für Kinderchirurgie und war zuletzt als Oberarzt in der Klinik für Kinderchirurgie im St. Bernward Krankenhaus in Hildesheim tätig. Dr. Andreas Goepfert, Geschäftsführer des Klinikums Braunschweig, freut sich, mit Dr. Leonhardt einen hochmotivierten und versierten Leitenden Abteilungsarzt gefunden zu haben: „Der reibungslose Wechsel in der Kinderchirurgie und -urologie ist damit gesichert.“ Der Ärztliche Direktor, Dr. Thomas Bartkiewicz, erklärt: „Dr. Leonhardt übernimmt eine sehr wichtige Abteilung, die auch für unsere neonatologische Versorgung als Level 1-Haus eine wesentliche Säule darstellt. Aufgrund dieser zentralen Bedeutung haben wir die Besetzung in Kinderchirurgie und -urologie in den vergangenen 1,5 Jahren durch zwei Oberärzte und einen Assistenzarzt verstärkt. Gemeinsam mit diesem sehr guten Team wird Dr. Leonhardt unsere kleinen Patientinnen und Patienten auf höchstem Niveau versorgen."

Dr. Johannes Leonhardt ist tief verwurzelter Niedersachse und studierte bis 2000 an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Dort schloss er im Jahr 2002 auch seine Promotion ab. Nach mehreren Jahren als Assistenzarzt und wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Kinderchirurgischen Klinik der Medizinischen Hochschule Hannover (Facharzt für Kinderchirurgie im Jahr 2007) kehrte er zurück zu seinen „medizinischen Wurzeln“ an das St. Bernward Krankenhaus in Hildesheim, wo er bereits als Arzt im Praktikum tätig war. Seit 2009 war er dort als Oberarzt in der Klinik für Kinderchirurgie tätig, bevor er jetzt ins Klinikum Braunschweig wechselte. 2011 erfolgte an der MHH die Habilitation. Forschungsschwerpunkte von Leonhardt sind Leber- und Gallenwegserkrankungen bei Kindern. Seine klinischen Schwerpunkte liegen in der Korrektur angeborener Fehlbildungen, in der chirurgischen Versorgung von Frühgeborenen und in der Kinderurologie. Die Therapie von Brustwandfehlbildungen stellt einen weiteren Schwerpunkt dar, wobei großen Wert auf konservative Therapien gelegt wird.

Besonders freut sich Leonhardt auf seine neuen beruflichen Aufgaben, interessante Begegnungen mit den Kindern und deren Eltern sowie den Kolleginnen und Kollegen.
Der dreifache Vater hat neben der Medizin eine weitere Passion: Zauberei und Jonglage. Dabei sind Hobby und soziales Engagement eng miteinander verbunden: In Rumänien hat Dr. Leonhardt als Vorstandsmitglied des Vereins "Ein Haus für Morgen" ein Zirkus-Projekt für Sozialwaisen gegründet. Möglicherweise können sich auch die kleinen Patientinnen und Patienten des Klinikums Braunschweig in einem ruhigen Moment über eine kleine Vorführung freuen. Dr. Leonhardt sagt: „Kindern und Eltern die Angst vor einer Operation zu nehmen ist neben medizinischen Aspekten das Hauptanliegen in der Kindermedizin.“

Die Abteilung für Kinderchirurgie und Kinderurologie ist organisatorisch der Urologischen Klinik zugeordnet. Sie bietet ein breites diagnostisches und operatives Spektrum. Dabei haben minimalinvasive und mikrochirurgische Operationsverfahren einen besonderen Stellenwert.
Die Betreuung der kleinen Patienten erfolgt in enger Kooperation mit der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin und den anderen chirurgischen Kliniken des Hauses.

Durchgeführt werden alle operativen Eingriffe vom Säugling bis zum 18. Lebensjahr, von der Operation von Leistenhernien über die Entfernung des Wurmfortsatzes bis hin zur Operation von Tumoren. Zum Leistungsspektrum gehören die Früh- und Neugeborenen-Chirurgie, die operative Korrektur angeborener Fehlbildungen sowie die Viszeral- und Tumorchirurgie. Kinderurologische Schwerpunkte sind operative oder konservative Therapien komplexer Fehlbildungen des Urogenitaltraktes, des männlichen Genitales sowie weiterer kinderurologischer Erkrankungen. Der Abteilung für Kinderchirurgie und Kinderurologie ist eine große Ambulanz angeschlossen.
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