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Europäische Aktionswochen in der Region Braunschweig Teil II

Die Europäische Aktionswochen "Für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima" in der Region Braunschweig hatten im März rund um den Fukushima-Jahrestag mit Zeitzeugengesprächen, Kerzenaktionen und einer Mahnwache ihren ersten Teil und nun, rund um den Tschernobyl-Jahrestag, den Teil II der Aktionen.
Das Gedenken an die Opfer von Tschernobyl und Fukushima wurde verbunden mit dem Thema Ernerbare Energie/ Energiewende.
Der zweite Teil der europäische Aktionswoche begann am 25.4. mit der Veranstaltung im Roncalli-Haus in Wolfenbüttel zum Thema "Die deutsche Energiewende im Kontext von Europa" mit Uwe Lagosky, MdB, der sich in Berlin mit Energiefragen für und mit seiner Partei beschäftigt, Dr. Astrid Sahm, die für das IBB in Berlin vor allem am Belarus-Förderprogramm arbeitet und in der Veranstaltung die aktuelle Situation der europäischen Energiewende beschrieb und Anika Schroeder, die für Misereor sich auch mit Energiefragen beschäftigt und sich kritisch mit der Weltklimabericht auseinandersetzte. Moderiert wurde die Veranstaltung von Michael Fuder, der sich als Geschäftsführer der Firma MerkWatt auch mit Energiefragen beschäftigt aber vor allem als Management-Trainer, Coach und Mediator für die Moderatorenrolle prädestiniert ist.
Am 25.4. fand die europaweite Kerzenaktion an drei Orten auch in der Region Braunschweig statt: Petruskirche in Wolfenbüttel, Marktkirche in Goslar und in der Jugendkirche in Braunschweig.
Der Höhepunkt im zweiten Teil dieser europäischen Aktionswochen in der Region Braunschweig war das Umweltfestival am 28. Jahrestag der Tschernobylkatastrophe. An diesem Samstag waren durch eine gemeinsame Aktion der europäischen Aktionswoche/Region Braunschweig und dem etablierten Umweltmarkt (der zum 22. mal stattfand) eine echtes Festival gegen Atomkraft entstanden. Über 30 Informations- und Aktionsstände beschäftigten sich mit Natur, Umwelt und den praktischen Auswirkungen und Möglichkeiten der Energiewende die für manchen der Akteure schon lange vor dem Beschluss der Bundesregierung vollzogen wurde. Das "Öffentliche Gedenken an die Opfer von Tschernobyl und Fukushima" wurde mit einem "Gebetsflashmob" organisiert und durchgeführt von Pastorin Kirstin Müller und Pastorin Christiane Picht-Büscher eindrücklich zelebriert.
Eröffnet wurde das Umweltfestival von den beiden Umweltbeauftragten der Evangelischen und katholischen Kirchen der Region (Pfarrer Rolf Adler und Pastoralreferent Jürgen Selke-Witzel) und der Landrätin und Schirmherrin Christiana Steinbrügge. Es schlossen sich Grußworte an von Bürgermeister Thomas Pink und Botschaftsrat der Republik Belarus Alexei Zhbanov.
Bei strahlendem Wetter gab es von 9:00 Uhr bis 14:00 Uhr ein buntes Bühnenprogramm und viel Informationen, aber auch die Möglichkeit zu einer Probefahrt mit einem Elektroauto.
Ab 14:00 gaben 4 Nachwuchsbands aus der Region ein abwechslungsreiches, professionelles Benefizkonzert zu Gunsten der Kinder von Tschernobyl, bzw. für den Erholungsaufenthalt strahlenbelasteter Kinder aus Belarus, die vom 27. Juli bis 16 August in der Region Braunschweig sein werden. Für die Zeit vom 8. -16. August werden übrigens noch Gastfamilien gesucht. Weitere Information hierzu: http://kindererholung2014.wordpress.com/ oder paul Koch 05332/8859810.
Am heutigen Sonntag kann man von 13:00 bis 16:00 Uhr den Energiepark der Ostfalia Hochschule in Wolfenbüttel, Salzdahlumer Str. 46-48 besichtigen und es gibt Fachvorträge zum Thema Elektromobilität. Um 17:00 Uhr finden dann in der Trinitatiskirche ein "Assekonzert" statt.
Die europ. Aktionswoche der Region Braunschweig findet dann seinen diesjährigen Abschluss am 04. Mai von 10:30 Uhr bis ca. 17:00 Uhr mit einer Fahrrad-Umwelttour zum Thema „Erneuerbare Energien“ mit den Stationen: Seinstedt und zur Hagenmühle Hornburg.
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