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Olaf Lies zu Gast bei den 13. Helmnstedter Gesprächen

Lutz Strumpf (HSR), Jörn Domeier (MdL), Olaf Lies (Umweltminister), Falko Mohrs (MdB), Bernard M. Kemper (EEW), Alexander Goebel (HRM), Gerhard Radeck (Landrat)
 
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Umweltminister Olaf Lies folgt der Einladung des SPD Landtagsabgeordneten Jörn Domeier und kommt in das Herz des Helmstedter Reviers.

„Strukturwandel im Helmstedter Revier - eine Region im Aufbruch“, unter diesem Motto fanden die 13. Helmstedter Gespräche mit dem Niedersächsischen Minister für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz, Olaf Lies, statt. „Ein Veranstaltungsort wie er bei diesem Titel hätte nicht besser gewählt werden können.“, macht Olaf Lies beim Eintreffen im Kesselhaus des Kraftwerkes Buschhaus deutlich. „Hier, aus dem Herzen des Helmstedter Reviers muss ein Aufbruchsignal, ein Impuls für das Revier kommen.“

Der Einladung Domeiers sind rund 150 Interessierte gefolgt und saßen direkt neben den ausgeleuchteten Kohlemühlen in einmaliger Industrieatmosphäre. „Ein besonderer Dank gilt Lutz Strumpf und seinen Kolleginnen und Kollegen von der Helmstedter Revier GmbH für die Zurverfügungstellung des Tagungsortes sowie die Vorbereitungen in Zusammenarbeit mit der EEW Energy from Waste.“, mit diesen Worten bedankte sich Domeier.

Das Kraftwerk Buschhaus befindet sich seit Oktober 2016 in der Sicherheitsbereitschaft, die vier Jahre andauert. Danach wird 2020 das Kraftwerk stillgelegt. Der Standort Buschaus hat sich als Industriestandort gut bewährt. Direkte Straßenanbindung, Strom-, Gas-, Wasser- und Wärmeversorgung sind gewährleistet, auch ein Gleisanschluss ist vorhaden. Durch die Nähe zur Thermischen Restabfallverbrennungsanlage der EEW Energy from Waste GmbH am Standort wäre auch eine Wärmeauskopplung möglich. „Unser Ziel ist es, den Industriestandort Buschhaus zu erhalten und damit auch die industriellen Arbeitsplätze“, macht sich Lutz Strumpf, Geschäftsführer der Helmstedter Revier GmbH, stark für eine Folgenutzung.

„Ich werde die Revierrunde wiederbeleben.“, so der Landtagsabgeordnete Jörn Domeier und weiter führt er aus, „Es ist mir ein ganz besonderes Anliegen für das Revier mit allen Beteiligten an einem Strang zu ziehen und so gemeinsam zum Erfolg zu finden.“
Er begrüßte in diesem Zusammenhang auch einige Zukunftsbringer, die sich unter den Interessierten befanden. „Zukunftsbringer sind potentielle Investoren bzw. Ideengeber für den Aufbruch der Region.“, erläutert Domeier.

Anschließend ging es in die offene Diskussion, dem eigentlichen Charakter der Helmstedter Gespräche. Jeder konnte Fragen an die Beteiligten stellen. Dominiert wurde der Dialog vom Thema der möglichen Monoklärschlammverbrennung am Standort der TRV. Hierfür stand der Vorsitzende der Geschäftsführung der EEW, Bernard M. Kemper recht detailiert Rede und Antwort. Schöningens Bürgermeister Henry Bäsecke machte in diesem Zusammenhang auf eine öffentliche Veranstaltung am 14. Mai im Schöninger Schloss (Herzoginnensaal), zu diesem Thema, aufmerksam.

Besonders Zugezogene betonten, dass aus ihrer Sicht die Wahrnehmung der eigenen Heimat, des Landkreises Helmstedt schlecht sei. „Einheimische achten auf alles was nicht gut ist, die Potentiale sieht aber niemand.“, machte eine Anwesende deutlich.

„Wir Niedersachsen sind ja im Vergleich zu den Berlinern deutlich ruhiger und bescheidener.“, stellte Minister Lies auf den Wortbeitrag eines anwesenden „Zukunftsbringers“, der aus Berlin kommt, fest.
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