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Ein unvermitteltes Ende eines Radwegs zwischen zwei Ortschaft irritiert

Neuer Radweg an der B 244 in Richtung Gr. Sisbeck
Querenhorst: B244 |

Der Radweg zwischen Querenhorst und Groß Sisbeck gibt Rätsel auf

Die Kreisverkehrswacht Helmstedt wurde von einem Verkehrsteilnehmer auf ein Problem im Bereich des Radweges von Querenhorst und Groß Sisbeck angesprochen. Etwa in der Mitte der Strecke ist der benutzungspflichtige Geh-Radweg auf etwa 20 Meter aufgehoben. Das heißt es ist ein kleiner Schilderwald aufgebaut (jeweils 4 Schilder Geh-und Radweg mit zwei Schildern Ende). Es stellt sich die Frage was soll das? Ist es einfach Quatsch oder eine perfekte Ausschilderung um einen besonderen Effekt zu erzielen, der sich nicht sofort erschließt?

Der kombinierte Geh- und Radweg ändert sich baulich in dem ausgenommenen Teilstück nicht. Er ist vermutlich mit Steuermitteln als Geh-Radweg gebaut und gewidmet. Verkehrsrechtlich haben Rad fahrende nach dem Verkehrszeichen Geh-Radweg Ende die rechte Fahrbahnseite (der B 244) zur Weiterfahrt zu nutzen, Wenn der Fußweg endet haben Fußgänger an der Fahrbahn am linken Fahrbahnrand dem Verkehr entgegenzugehen. Das kann zweifelsohne durch diese Beschilderung nicht gewünscht sein. Die Bundesstraße wurde ja gerade durch den Geh-Radweg von Fußgängern und Radfahrern entlastet.
Nun kann man aber auch meinen, die 20 Meter sind, da kein anderer Hinweis vorliegt, eine eigenständige Straße, quasi eine Sackgasse ohne Wendehammer, dann könnten dort die Radfahrer am rechten Rand und die Fußgänger am linken Fahrbahnrand weitergehen. Auch das kann vermutlich nicht die Intention des Geh-Radweges sein.
Wenn es eine Straße sein soll, dann ist es auch kein Feldweg (ein Feldweg zweigt von dieser Verkehrsfläche ab) der in die Bundesstraße einmündet. Eine negative Vorfahrt wird aber nicht angezeigt.
Aus der Örtlichkeit kann man auch entnehmen, dass hier vermutlich eine Zufahrtsfläche zum Fischteich genutzt werden soll. Diese Öffnung der neuen Straße (eigentlich Geh-Radweg) kann nun aber jedermann nutzen um beispielsweise zu parken, sofern die Breite der Fläche nicht zu eng ist.
Die Kreisverkehrswacht Helmstedt empfindet es als sehr schade, dass die Verwaltung dafür gesorgt hat, dass der baulich neu geschaffene Rad-Gehweg verkehrsrechtlich unterbrochen (beendet) wurde. Falls es lediglich um die Zufahrt zum Teich geht, kann man auch eine Ausnahmegenehmigung für Berechtigte erteilen und den Geh-Radweg durchgängig als benutzungspflichtigen Weg ausweisen.



Foto JPG: Das Ende des neu geschaffenen Geh-Radwegs an der B244 gibt mitten in der Pampa Rätsel auf
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