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Schwestern im Geiste – Hilfe unter Frauen

Untere Reihe sitzend: Andrea Rockstein-Ahrens, Ingeborg Obi-Preuß, Ingrid Schiefler, Dr. Astrid Müller-Grzenda, Dr. Britta Crusius, Sabine Behrens-Mayer. Obere Reihe stehend: Sarah Boroske, Christiane Wunderlich , Monika Zeller-Schömig, Katja Peters, Dr. Heidrun Oberg, Ingrid Florl, Ulrike Hecker, Marianne Duddeck. Foto: Thomas Ammerpohl
Braunschweig: Stadthalle Braunschweig |

Die Soroptimisten Clubs engagieren sich für bessere Lebensbedingungen von Frauen – Weltweit und in Braunschweig.

Von Ingeborg Obi-Preuß, 17.02.2015.

Braunschweig. Soroptimist International – eine weltweite Stimme für Frauen. Stark und laut ertönt sie auch aus Braunschweig. Es gibt 208 Clubs mit 6300 Mitgliedern, einer davon trifft sich jeden ersten Dienstag in der Löwenkrone.

1921 in Kalifornien gegründet, setzen sich die Soroptimistinnen für andere Frauen ein. „Wir engagieren uns, um die Rechte und Lebensbedingungen von Frauen und Mädchen zu verbessern“, erklärte Ingrid Schiefler, aktuelle Präsidentin der Braunschweiger Soroptimisten (ein Posten, der alle zwei Jahre neu vergeben wird).
Zu ihrem jüngsten Clubabend in der Löwenkrone hatten sie Ingeborg Obi-Preuß eingeladen, um mehr über die neue Braunschweiger zu erfahren. Die „Schwestern“ fragten nach Arbeitsabläufen und Themenfindung, im Gespräch wurde es aber auch schnell persönlich. Die Chemie stimmte sofort. Zum Soroptimistenclub Braunschweig gehören ganz außergewöhnliche Frauen, jeder Beruf darf nur einmal vertreten sein. „Dadurch haben wir immer eine spannende Mischung“, erklärte die Präsidentin. So vielfältig wie die Lebensläufe der „Schwestern“, so vielfältig ist auch ihr Engagement. Mit den Erlösen aus ihrem Adventskalender-Projekt helfen sie aktuell dem Kinder- und Familienzentrum Schwedenheim und der Realschule Maschstraße. „Das Frauenhaus in Wolfenbüttel unterstützen wir durch die Übernahme der Kosten für den Telefondienst während der Nachtstunden“, sagte Schiefler. Auch für die Nähwerkstatt Flickwerk setzen sich die Schwestern ein: „Sie verbindet und integriert Frauen aus dem südwestlichen Ringgebiet mit und ohne migrantischem Hintergrund durch gemeinsame handwerkliche Tätigkeit. Ganz nebenbei wird auch die deutsche Sprache vermittelt. Hier haben wir bis jetzt die Raummiete übernommen.“
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