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„Sound of the City“ – aktualisiert

„Sound of the City“ – das Staatsorchester spielte das traditionelle Neujahrskonzert in der Stadthalle unter der Leitung von Gerd Schaller. (Foto: Foto: Kleinschmidt)
Braunschweig: Stadthalle Braunschweig |

Neujahrskonzert in der Stadthalle – Empfang mit rund 400 geladenen Gästen

Von Ingeborg Obi-Preuß, Braunschweig, 5. Januar 2016.
50 Jahre Stadthalle – das war im vergangenen Jahr ein dickes Jubiläum, auch das Neujahrskonzert sollte ein musikalischer Glückwunsch werden. „Sound of the City“, so der Titel des Programms, ursprünglich als Hommage an die glitzernden Weltmetropolen angelegt.
Unter der aktuellen politischen Entwicklung allerdings kurzfristig verändert und anders bewertet (siehe dazu Artikel mit Martin Weller).
Zum Auftakt führte Richard Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“ in eine Zeit (16. Jahrhundert), in der die Stadt, die heute im Schatten von München steht, eine strahlende Kaiserstadt war. Mit „Mein Sehnen, mein Wähnen“ aus „Die tote Stadt“ von Erich Wolfgang Korngold, nahm Bariton Orhan Yildiz das Publikum mit nach Brügge in eine gespenstische Geschichte über die Liebe. Martin Weller spann mit kurzen, detailreichen Erklärungen einen roten Faden zwischen die einzelnen Werke, erzählte Geschichten, die Komponisten und ihre Musik verbanden; die musikalische Reise ging über Rom, Sevilla nach Kiew.
Nach der Pause großes Kino mit Orhan Yildiz und seiner Duettpartnerin Liana Aleksanyan: „New York, New York“– diesen Frank-Sinatra-Hit (ursprünglich von Liza Minelli) präsentierten die beiden mit sehr viel Temperament. Liana Aleksanyan – umwerfend gut aussehend – begeisterte auch mit ihrer Cole Porter-Interpretation zu „I love Paris“.
Beim anschließenden Neujahrsempfang mit rund 400 geladenen Gästen dankte Stadthallen-Geschäftsführer Stephan Lemke ausdrücklich den langjährigen Partnern, Kunden und Gästen seines Hauses.
Klaus Wendroth, Aufsichtsrat der Stadthalle, lobte das gerade gehörte Konzert als „das beste der letzten fünf Jahre.“ Er blickte auf die 50-jährige Erfolgsgeschichte der Stadthalle zurück und versprach Investitionen, um die Halle „fit zu machen für die nächsten 50 Jahre“.
Generalintendant Joachim Klement appellierte mit einem Zitat aus dem Gedicht „Stufen“ von Hermann Hesse an die Kraft und den Zauber der Veränderung. Mit Blick auf die Flüchtlinge betonte er die Internationalität des Theaters, „bei uns arbeiten 500 Menschen aus 30 Nationen“.
Und es gab noch ein Lob von ihm: „Wir sind sehr stolz in einer Stadt zu leben, in der Stadt und Verwaltung so positiv auf die Flüchtlinge zugehen.“
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