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„Fußball verbindet“

„Auf dem Fußballplatz spielt Herkunft keine Rolle“, sagt HBK-Student Maximilian Burkhardt. Gemeinsam mit Saskia Greulich und Serine Weiner hat er dies in Szene gesetzt. Foto: Drescher

Themenwoche Interkultur: Die Eintracht einmal ganz persönlich.

Von Falk-Martin Drescher, 23. März 2014.

Braunschweig. Wo fühlt sich ein Fußballer zu Hause? Was sind seine Lieblingsorte? Welche Rollen spielen Nationen im Fußball? Diese und viele weitere Fragen beantwortet das Videoprojekt „Wir sind Eintracht. Wir sind Braunschweig“ vom HBK-Studenten Maximilian Burkhardt.

Er setzte sich im Rahmen seiner Bachelorarbeit und der Themenwoche Interkultur des Staatstheaters mit der Internationalität und Interkulturalität von Fußball auseinander – am konkreten Beispiel Eintracht Braunschweig. „Das Projekt passt inhaltlich sehr gut zu unserem Aktionsjahr für Toleranz, Vielfalt und Respekt“, freute sich Miriam Herzberg, Pressesprecherin der Eintracht, über die Anfrage von Burkhardt. In dem Kurzfilm, der unter anderem Interviewsequenzen mit Marc Arnold, Dominick Kumbela und Torsten Lieberknecht zeigt, verraten die Akteure einiges über die Welt abseits des Fußballfeldes, geben viele persönliche Eindrücke. Arnold etwa, den es von Johannesburg über Stuttgart nach Braunschweig verschlagen hat, erläutert: „Fußball verbindet – auf dem Platz und auf den Rängen.“ Das unterstreicht auch Lieberknecht. Auf die Frage nach Braunschweig beschreibt er: „Braunschweig ist lebens- und liebenswert, hat kulturell viel zu bieten.“ Die Löwenstadt sei das „Rio de Janeiro des Nordens“, so der Trainer. In den Interviews ging es auch um das „fremd fühlen“. „Das hat nichts mit der Nationalität zu tun“, unterstreicht Deniz Dogan. „Es ist nicht wichtig, wo ich oder andere herkommen“, ergänzt Norman Theuerkauf.
„Auf dem Platz spielt Herkunft keine Rolle, so sollte es in unserer gesamten Gesellschaft auch sein“, sagt Burkhardt. Im Rahmen der Themenwoche ist das Video bis zum 27. März täglich ab 18 Uhr im Foyer des Kleinen Hauses zu sehen – der Eintritt ist frei.
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