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Rad fahren am 200. Geburtstag des Rades in Lehre

Jule Baranowski im Parcours (Goldmedaille)
 
Kjell Giffhorn im Parcours (Goldmedaille)
Lehre: Eitelbrotstr. 22 a |

Es wurde das ADAC Fahrradturnier, die Radfahrprüfung der Verkehrswacht und ein Tretrollerparcours durchgeführt.


Am 12. Junis 2017, also 200 Jahre nach dem Geburtstag des Fahrrades wurde in der Grundschule Lehre Rad gefahren

Die allererste Fahrt mit einem Fahrrad, richtiger mit einem Laufrad, führte vor zweihundert Jahren, am 12. Juni 1817, vom Schloss Mannheim bis zur kurfürstlichen Sommerresidenz in Schwetzingen und wieder zurück. Die Spezialfahrt bei schönem Sommerwetter solle die Welt verändern. Der Freiherr Karl Drais von Sauerbronn legte die Strecke (23,8 Kilometer) damals mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 14 km/h zurück. Damit war er damals dreimal so schnell wie die Postkutsche und selbst die Geschwindigkeit von Ross und Reiter erreichter er fast. Sein Fahrrad setzte sich trotz dieser Ergebnisse nicht sofort durch. Die Laufmaschine wurde erst in größeren Mengen hergestellt, als das Militär Interesse zeigte.
In Lehre fanden sich während des Geburtstages des Rades zur routinemäßigen Mobilitätserziehung auf dem Schulhof der Grundschule ein. Beamte der Polizeistation Lehre prüften die Räder auf Verkehrstauglichkeit. Die Räder waren scheinbar nicht mehr verwand mit der Laufmaschine von Drais und der Folgemodelle z.B. der Hochräder.
Der Verkehrsicherheitsberater der Polizei, Ulf Barnstorf, erläuterte die Aufgaben des ADAC Fahrradturniers, die auf einer etwa 150 Meter langen Strecke aufgebaut waren. Alle Aufgaben waren schwierigen Verkehrssituationen nachempfunden. Es nahmen die Kinder der 3. und 4. Klassen teil. Mit den Übungen wird die Kompetenz der Schüler im Umgang mit ihrem Fahrrad verbessert. Die Obfrau für Mobilität, Antje Viereck Krause hatte gemeinsam mit den Klassenlehrern die Schüler auf die neuen Übungsaufgaben vorbereitet. Das führte zu hervorragenden Ergebnissen im Schonraum. Die Kreisverkehrswacht Helmstedt stellte lobend fest, dass für das Turnier, die Radfahrprüfung und die Tretrollerfahrt der Zweitklässler ausreichend Eltern motiviert wurden, die als Helfer und Schiedsrichter zur Verfügung standen. Die Eltern konnten hautnah miterleben, wie es um den Leistungsstand der Schulkinder stand. Sabrina Königsmann vom ADAC Ortsclub Helmstedt hatte Medaillen und Urkunden mitgebracht, die Antje Viereck Krause später aushändigte.

Folgende Kinder belegten Medaillenränge:
Gold: Kjell Giffhorn, Julie Baranowski, Ranka Kiehne und Jonas Eike.
Silber: Sonja Foos, Marc Stanislawski, Lea Churchmann und Raphael Krebs.
Bronze: Mia Eidam Kristiansen, Tammo Wangerin, Lisann Hörster und Ruben Lammer.
Im Vorjahr fuhren von den diesjährigen Siegern bereits Jule Baranowski und Kjell Giffhorn auf den 1. Platz als Teilnehmer der dritten Klassen. Übung macht den Meister.
Für die Kinder der 4. Klassen folgte noch ein weiterer Mobilitätstag, an dem sie die Radfahrprüfung der Verkehrswacht in Theorie und Praxis durchführten. Dazu mussten sie im Schulumfeld eine bestimmte Strecke im öffentlichen Verkehrsraum zurücklegen.

Foto JPG: Kjell Giffhorn bei seiner 0-Fehlerfahrt , Kjell Giffhorn während der Fahrt zur Goldmedaille.
Foto JPG: Auf sich gestellt legten die Kinder der 4. Klasse die Radfahrprüfung im öffentlichen Verkehrsraum zurück.
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