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Feuerwehrnachwuchs: Doppelsieg für Adenbüttel

Schnelligkeit, Teamfähigkeit, Kompetenz - die jungen Feuerwehrleute wissen, worauf es ankommt. (Foto: Julia Gresförder)

 Der Feuerwehrnachwuchs im Einsatz: Etwa 400 Jugendliche haben heute auf dem Sportplatz in Gifhorn gezeigt, was sie drauf haben.

Gifhorn, 21. Mai 2017. Gekommen sind sie zum Kreis-Jugendfeuerwehr-Wettbewerb Gifhorn. Sie haben sich von den 72 Jugendwehren im Landkreis durchgesetzt und dürfen nun auf eine Qualifizierung für den Bezirkswettbewerb hoffen.
Am Ende landete Adenbüttel einen Doppelsieg: Die rote Gruppe der Wehr distanzierte mit 1.426 Punkten die blaue Gruppe (1.418 Punkte). Mit einigem Abstand folgen Rötgesbüttel (1.406), Wilsche1 (1.397), Westerbeck (1.392), Päse (1.391) und Gifhorn (1.389). Diese sieben Teams haben sich für den Bezirkswettbewerb am 11. Juni in Wolfsburg qualifizirt.

Die Teilnehmer aus dem Landkreis Gifhorn sind alle zwischen 10 und 18 Jahren alt - und Mitglied in einer Jugendfeuerwehr. In zwei Disziplinen messen sich die Jugendlichen. Im Laufen und im technischen Teil.
Beim Staffellauf wird eine 400 Meter Bahn in neun Teile eingeteilt. "Einige Teammitglieder müssen nur laufen, andere müssen Aufgaben erledigen, wie einen Schlauch zusammenzurollen oder schnell Helm und Handschuhe anlegen", erklärte Kreisjugendwart Stefan Chaari.
Auffällig: Die Jugendlichen sind sehr diszipliniert, warten an ihren Plätzen, stellen sich ordentlich auf - und räumen ihre Utensilien immer wieder weg. "Wir bewerten auch das Benehmen der Teilnehmer, denn das ist ja auch wichtig", erklärte Chaari.
Nachwuchsprobleme
Anmelden konnten sich auch gemischte Gruppen. "Wir haben einige Feuerwehren, die haben Nachwuchsprobleme. Sie können sich dann mit einer anderen Wache zusammen tun, wie beispielsweise Lagesbüttel und Vordorf", erklärte Chaari.
Im technischen Teil müssen die Jugendlichen dann ein Feuer löschen. Ein erdachtes Feuer - mit erdachtem Wasser. "Wir haben hier Hindernisse aufgestellt, die müssen die Jugendlichen überwinden", sagte Chaari. Einen Graben, einen Tunnel oder eine Wand. Dann mussten die Jugendlichen die Pumpe vorbereiten und Befehle geben.

"Das macht total viel Spaß", sagte Leon (14) aus der Gruppe Leiferde 2. Die Nachwuchsfeuerwehrmänner haben sich gut geschlagen. "Ich bin sehr zufrieden mit meiner Gruppe, sie haben das gut gemacht und waren zudem verdammt schnell", freute sich Felix Pommerenke.
Jeder hat eine Aufgabe, auch die Jüngsten. In diesem Fall Johanne. Die Zehnjährige übernahm sogar den Posten des Gruppenführers. "Jeder macht dann das, was ich ihm sage", erklärte Johanne stolz. Simon (17) nimmt schon seit sieben Jahren an diesen Wettbewerben teil. "Es macht vor allem Spaß, das Trainierte in die Praxis umzusetzen."

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