Anzeige

Besuch im Schacht Morsleben

Mitglieder des Arbeitskreises "Senioren als Vorbild im Straßenverkehr" im Schacht Morsleben.
Helmstedt: Am Ludgerihof 2 |

Der Arbeitskeis "Senioren als Vorbild im Straßenverkehr informiert sich

Der Arbeitskreis „Senioren als Vorbild im Straßenverkehr“ beschäftigt sich als Jahresschwerpunkt mit Bergbaufolgelandschaften zum Braunkohletagebau. Dabei wurden bereits die Planungsgrundlagen für die Helmstedter Seenplatte mit dem Lappwaldsee und dem zukünftigen Elmsee erarbeitet. Wolfgang Schmidt hat darüber bereits eine Ausarbeitung erstellt, die allen Arbeitskreismitgliedern übergeben wurde. Dabei wurden auch die Nutzungsmöglichkeiten verbleibender Flächen erkundet. Verbleibende Industriestandorte wie beispielsweise das Kraftwerk Buschhaus lassen auf hochwertige Arbeitsplätze hoffen. Auch das nahegelegene Bergwerk „Morsleben“ wurde in die Betrachtungen einbezogen. Kürzlich besuchte der AKS mit einer Delegation das Informationszentrum in Morsleben und bekam eine fachkundige Führung durch den Bergbauingenieur Thorsten Kniep. Dazu fuhren die Teilnehmer auch in die Grube ein. Wegen der eingelagerten radioaktiven Abfälle untersteht das Bergwerk nicht nur der Bergaufsicht, sondern zusätzlich der Aufsicht durch das Bundesamt für Strahlenschutz. Das Salzbergwerk befindet sich im Eigentum der Bundesrepublik Deutschland vertreten durch das Bundesumweltministerium. Herr Kniep berichtete, dass die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) beauftragt worden sei Zukunftsentwicklungen voranzutreiben. Der Betrieb von Asse, Morsleben und Konrad sei eine nationale Aufgabe – ebenso wie die Suche nach einem Endlager. Eine neue Behördenstruktur soll dafür sorgen, dass diese Aufgaben effizienter gelöst werden. Dies soll In Zusammenarbeit mit dem neuen Bundesamt für kerntechnische Entssorgungssicherheit (BfE) erfolgen. Nach dem derzeitigen Stand sollen keine weiteren radioaktiven Stoffe in Morsleben eingelagert werden. Die bisher eingebrachten Abfälle sollen verbleiben und gesichert werden. Rund eine Million Kubikmeter Salzbeton sind bereits zur Verfüllung von Holräumen verarbeitet. Weitere 4 Millionen Kubikmeter stehen noch zur Verfüllung an. Das Bergwerk wird dabei zur Zeit für die Entwicklung und Erforschung von Lagerungstechnologien genutzt. Durch diese Aufgabe sind auch Arbeitsplätze entstanden. Der Schacht Morsleben und das Gelände darüber wird noch viele Jahre unter Aufsicht stehen. Zukunftsplaner müssen sehr geduldig sein.

Foto JPG: von links : Jürgen Oppermann, Gudrun Richter, Wolfgang Schmidt, Manfred Hörst, Herbert Würfel, Bergingenieur Thorsten Kniep, Marianne Oppermann.

Foto: JPG: Verfüllungstechnik in der dritten Sole des Bergwerks Morsleben
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.