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Änderungen im Verkehrsrecht betreffen uns

Der Spaß oder die Ablenkung durch die Handynutzung beim Radfahren wird mit 55 € bewertet
Helmstedt: Markt |

Einige der Änderungen im Verkehrsrecht

Das Jahr 2017 geht bereits deutlich auf Weihnachten zu. Ob es sich um gewünschte Geschenke handelt, die mit den Neuerungen im Verkehrsrecht auf die Verkehrsteilnehmer zukommen, mag ich nicht beurteilen. Die Änderungen sind allerdings gravierend. Es gibt neue Regelungen für die Rettungsgasse , für Radfahrer, die nun bei der Ampelregelung eine eigene Ampel benötigen oder die des Fahrzeugverkehrs beachten müssen, für die Handybenutzung, die ausgedehnt wird und mit höheren Bußgeldern versehen wird.

Bußgeldkatalog

Die Busgeldreform setzt die Toleranz für das Fehlverhalten deutlich herab. Mit 8 Punkten in Flensburg verliert man seine Fahrerlaubnis ( 2014 waren das 14 Punkte). dIe Punkteregelungen werden ausgeweitet. Neben den Autofahrern sind nun auch Radfahrer und Fußgänger von der Punkteregelung betroffen.

Illegale Rennen

Wer ein illegales Straßenrennen veranstaltet oder teilnimmt muss mit bis zu 10 Jahren Haft rechnen, wenn jemand schwerverletzt oder getötet wird.

Telefonieren

Das bereits lange bestehende Handyverbot am Steuer wird verschärft. Neben dem leichtsinnigen Umgang mit dem Handy werden weitere elektronische Geräte einbezogen. Für Verstöße werden jetzt 100 € verbunden mit einem Punkt fällig. Wer das Handy während des Radfahrens benutzt zahlt 55 €.

LZA für Radfahrer

Die Lichtzeichen der Fußgängerampeln gelten für Radfahrer nun nicht mehr. Wenn keine speziellen Lichtzeichen für Radfahrer angebracht sind müssen die Zeichen der Autofahrer beachtet werden.

Kinder als Radfahrer

Eltern dürfen als Begleiter ihrer Rad fahrenden Kinder ebenfalls auf dem Gehweg fahren.

Gigaliner

Die Feldversuche mit sogenannten Gigaliner laufen Ende des Jahres aus. Sie dürfen bereits jetzt die Autobahnen und freigegebene Strecken benutzen.

Rettungsgasse

Die Rettungsgasse ist zwischen der linken Spur und den rechts daneben befindlichen Spuren zu bilden. Abschreckende Geldbußen von 200 bis 320 € sollen die Verkehrsteilnehmer dazu bringen frühzeitig, also nicht erst wenn alles steht, die Gasse zu bilden. Rettungsdienstes sollen schneller ihren Einsatzort erreichen.

Weitere Regelungen

Es gibt Veränderungen bei Gefahrguttransporten, bei TÜV-Untersuchen und bei Emissionen von Krädern sowie der Unterscheidung bei den e-bikes, die Verschleierung im Auto, Änderungen bei den Winterreifen, Anschnallpflicht für Behinderte beim Autotransport usw.

Foto JPG: Auch für Radfahrer und Fußgänger haben die Änderungen im Verkehrsrecht Auswirkungen
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