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„Wenn der Trainer mich braucht, dann bin ich bereit“

Meldete sich gegen den FC Twente Enschede zurück: Jeffrey Bruma (r.). Foto: regios24/Darius Simka

1. Fußball-Bundesliga: Die Leidenszeit von Jeffrey Bruma ist beendet – Gelungenes Comeback gegen Twente Enschede.

Von Jens Neumann, 14.11.2017.
 

Wolfsburg. Seine Leidenszeit war lang – viel länger als vermutet. Doch nun ist er zurück: Jeffrey Bruma, Innenverteidiger des VfL Wolfsburg, feierte im Testspiel gegen den niederländischen Erstligisten FC Twente Enschede sein Comeback nach rund achtmonatiger Verletzungspause und spielte beim 2:1 (0:0)-Sieg der „Wölfe“ die gesamten 90 Minuten durch.

„Es ging schon ganz gut, es war ein guter Anfang. Ich habe einfach ein gutes Gefühl“, stellte Jeffrey Bruma zufrieden fest, der sich Anfang März beim 1:1 des VfL in Mainz, bei der Premiere von Chefcoach Andries Jonker, eine Knieverletzung zugezogen hatte. Erste Diagnose damals: eine Zerrung im Knie, rund vier Wochen Pause.

Aus rund vier Wochen wurden knapp acht Monate. Denn der Knorpel bereitete Bruma immer wieder Probleme, der 25-jährige Niederländer musste sich mehreren Operationen unterziehen – und feierte nun unter Chefcoach Martin Schmidt sein Comeback beim VfL. „Wenn der Trainer mich braucht, dann bin ich bereit“, betonte Jeffrey Bruma nach dem 2:1-Erfolg, bei dem er sich fast noch in die Torschützenliste eingetragen hätte.

Nach einem Eckstoß von Maximilian Arnold stieg Bruma (21.) am höchsten, doch Twentes Schlussmann Jorn Brondeel parierte stark. Und auch bei den Chancen von Maximilian Arnold (39.) und Mario Gomez (42.) war Brondeel auf dem Posten und hielt das torlose Remis für die Gäste zur Pause fest.

Im zweiten Durchgang war Brondeel dann aber machtlos: Der eingewechselte Daniel Didavi legte vor dem Tor quer auf Osimhen, der aus wenigen Metern das 1:0 besorgte (53.). Doch die Gäste schlugen prompt zurück: Oosterwijk schoss mit Hilfe des Querbalkens den 1:1-Ausgleich (60.). Diesmal hatten die „Wölfe“ die passende Antwort aber schnell parat: Innenverteidiger Robin Knoche schlenzte das Leder zum 2:1-Siegtreffer (68.) in die Maschen.
„Wir haben eine sehr gute erste Halbzeit gespielt, die mir bis auf die Torquote vollumfänglich gefallen hat. Es haben ein, zwei Tore gefehlt, um es komplett rund aussehen zu lassen“, konstatierte VfL-Chefcoach Martin Schmidt, dem vor allem die Reaktion auf das 1:1 gefallen hatte: „Wir haben aber gut standgehalten und hochverdient 2:1 gewonnen, deswegen bin ich rundum zufrieden.“

Diesen Schwung wollen die „Wölfe“ nun auch mit in den Bundesliga-Alltag nehmen und endlich den ersten „Dreier“ unter Martin Schmidt einfahren: Nach sieben Remis in Folge – zuletzt gab es zu Hause das spektakuläre 3:3 gegen Hertha BSC Berlin – soll diese Serie ein positives Ende für den VfL finden. Im „verflixten siebten Spiel“ vor heimischer Kulisse gegen den SC Freiburg soll unbedingt der erste Heimsieg der Saison her! Der Anstoß in der Wolfsburger Volkswagen Arena erfolgt am Samstag um 15.30 Uhr.
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