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VfL-Frauen gewinnen Verfolgerduell gegen Frankfurt

Freude bei den VfL-Frauen: Pernille Harder jubelt mit der Mannschaft nach ihrem Tor zum 1:0. Foto: regios24/Darius Simka

Fußball-Bundesliga: Pernille Harder schießt das Tor des Tages – Am Mittwoch Heimspiel in der Champions League gegen Florenz.

Von Jens Neumann, 14.11.2017.
 

Wolfsburg. Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht: Die Bundesliga-Fußballerinnen des VfL Wolfsburg haben das Verfolgerduell gegen den 1. FFC Frankfurt mit 1:0 (1:0) für sich entschieden.

Das Tor des Tages erzielte Pernille Harder bereits in der zwölften Minute – in der Folgezeit verpassten es die starken „Wölfinnen“ jedoch, frühzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen.
Dabei nutzten die Grün-Weißen vor rund 1300 Zuschauern im AOK Stadion gleich die erste Chance des Spiels zur Führung: Ewa Pajor setzte zu einem sehenswerten Solo an, ihre präzise Hereingabe musste die heraneilende Pernille Harder nur noch einschieben – das frühe 1:0 für die Gastgeberinnen.

Ein Treffer, der den „Wölfinnen“ die nötige Sicherheit in ihrem Spiel verlieh. In der Folgezeit hatten sie das Geschehen komplett im Griff, ließen defensiv nichts anbrennen und griffen selbst immer wieder gefährlich über die Außenpositionen an. Caroline Hansen (35.) und Lara Dickenmann (38.) hätten noch vor der Pause die VfL-Führung ausbauen können.
Hinein in Durchgang zwei, in dem sich nichts an den Kräfteverhältnissen änderte. Die „Wölfinnen“ drängten die Frankfurterinnen in die eigene Hälfte und kamen zu guten Möglichkeiten. Ewa Pajor (51.), Lara Dickenmann (64.), Pernille Harder (67., 75.) und Alexandra Popp (83.) hatten den zweiten Treffer jeweils auf dem Fuß, schafften es aber nicht, die starke FFC-Torfrau Bryane Heaberlin zu überwinden. So blieb es am Ende beim knappen, aber hochverdienten 1:0-Sieg für die Gastgeberinnen.

„Nach dem Tor konnten wir das Spiel immer mehr kontrollieren und immer wieder gut durchkombinieren. Wir haben selbst wenig zugelassen und deshalb möchte ich meiner Mannschaft ein Kompliment aussprechen“, erklärte VfL-Chefcoach Stephan Lerch und merkte an: „Ich finde es sehr positiv, dass sie gegen eine gute Mannschaft aus Frankfurt so viel Druck erzeugt hat. In der zweiten Hälfte wurde der Platz immer schlechter zu bespielen, und wir haben es bis zum Schluss spannend gehalten, weil wir das zweite Tor nicht erzielt haben.“

Viel Zeit, sich auf dem Erfolg auszuruhen, bleibt den „Wölfinnen“ allerdings nicht. Bereits am Mittwoch (18 Uhr) steht das Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League im Wolfsburger AOK Stadion gegen den AC Florenz auf dem Programm. Das Hinspiel in Italien gewann der VfL klar mit 4:0 – und kann es von daher etwas ruhiger angehen lassen.
Und das ist auch gut so. Denn schon am kommenden Sonntag (19. November) geht es in der Bundesliga mit einer schwierigen Auswärtsbegegnung weiter. Die Wolfsburgerinnen, die sich durch den Sieg gegen Frankfurt auf Platz zwei der Tabelle vorgeschoben haben, treten von 15 Uhr an beim Tabellenfünften SGS Essen an.
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