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Starker Pierre beim Löwen-Erfolg gegen Bonn

Löwen-Anführer Dyshawn Pierre in Aktion. Foto: Hübner

Basketball-Bundesliga: Den Braunschweigern gelingt mit dem 92:84 der zweite Heimsieg in Folge.

Von Christoph Matthies, 17.04.2017.

Braunschweig. Ein Start-Ziel-Sieg war es nicht ganz, doch die Löwen-Basketballer haben beim 92:84-Erfolg am Montagabend gegen die Baskets Bonn über die längste Zeit der 40 Minuten in Führung gelegen. Für die Löwen war es nach dem Befreiungsschlag gegen Vechta der zweite Heimsieg in Folge.

In der mit rund 2140 Zuschauern nur spärlich gefüllten Volkswagenhalle erwischten die Gastgeber einen guten Start. Dass sie ohne Druck aufspielen konnten, nachdem Vechta am Sonntag gegen Bayern München verloren hatte und sportlich abgestiegen war, sah man vor allem in der Dreierquote der Löwen. Zu Beginn rauschte fast jeder Distanzwurf durch die Reuse: Mit Tim Schwartz, Tommy Klepeisz, Carlos Medlock, Jamal Boykin und Sid-Marlon Theis hatten nach sechs Minuten schon fünf Braunschweiger „für drei“ getroffen – und es stand 15:12 für die Löwen.

Nach der 27:23-Führung nach zehn Minuten kam auch Dyshawn Pierre ins Rollen – der beste Löwe in dieser Saison, in Bremerhaven und gegen Vechta in absoluter Topform, knüpfte auch gegen Bonn an seinen guten Lauf an. Mit 21 Punkten und zwölf Rebounds gelang dem Kanadier erneut ein Double-Double.

„Natürlich bin ich mit der Leistung zufrieden“, sagte Löwen-Trainer Frank Menz nach der Partie, in der sich sein Team in den Schlussminuten des dritten Viertels erstmals auf zehn Punkte (68:58) absetzen konnte. Die defensiven Fehler der ersten Halbzeit, die die Bonner anfangs zu einigen Slam Dunks eingeladen hatten, konnten reduziert werden – auch wenn die Partie über die gesamten 40 Minuten keine allzu hohe Intensität hatte. Die Löwen waren vom Druck des drohenden Abstiegs befreit – und die Bonner, die noch um eine gute Ausgangsposition für die Playoffs kämpfen, wirkten nicht so, als würden sie an ihrer Leistungsgrenze agieren.

So wurde das letzte Viertel zu einer entspannten Angelegenheit für die Löwen-Fans. Und Menz hatte am Ende nur wenig zu bemängeln: „Auf der einen Seite konnten wir befreit aufspielen, auf der anderen mussten wir den Fokus behalten.“ Und das gelang den Braunschweigern bei ihrem sechsten Saisonsieg. In den verbleibenden drei Spielen können die Löwen den Tigers Tübingen den 15. Tabellenplatz noch streitig machen.

Nicht im Kader der Löwen stand am Montagabend Andre Hollins, der erst vor wenigen Wochen zum Team gestoßen war. Der Amerikaner wurde aus disziplinarischen Gründen vorerst freigestellt.

Für die Löwen punkteten: Pierre 21 (12 Rebounds), Groselle 17, Medlock 12 (7 Assists, 5 Steals), Schwartz 12, Theis 12, Klepeisz 6 (7 Assists), Boykin 6, Simon 4, Ebert 2, Figge, Lagerpusch.
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