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Nach Auswärtssieg um zwei Plätze geklettert

Erzielte zwei Tore für den VfL: Nilla Fischer. Foto: regios24

Fußball: VfL-Frauen nun Tabellenzweiter.

Wolfsburg, 14.02.2017.

Auftakt geglückt, zwei Plätze geklettert: Die Bundesliga-Fußballerinnen des VfL Wolfsburg sind mit einem 2:1 (0:0)-Auswärtssieg beim FF USV Jena ins Jahr 2017 gestartet und haben sich damit auf den zweiten Tabellenrang vorgeschoben.

Vor knapp 550 Zuschauern auf dem Ernst-Abbe-Sportfeld nahmen die „Wölfinnen“ das Heft von Beginn an in die Hand, fanden aber nur selten Lücken in der gut gestaffelten Defensive der Gastgeberinnen. So ging es torlos in die Pause, wobei Jena bis dahin nicht einmal gefährlich vor dem Tor von Almuth Schult aufgetaucht war.

Turbulent wurde es dafür dann unmittelbar nach Wiederanpfiff. Anja Mittag (46.) verpasste per Kopf aus Nahdistanz nur knapp die Führung für den VfL, der praktisch im Gegenzug überraschend in Rückstand geriet. Mit einem Flachschuss erzielte die tschechische Nationalspielerin Lucie Vonkova die Führung für den Drittletzten der Bundesliga.

Das 0:1 war allerdings kein Wirkungstreffer, sondern vielmehr ein Wecksignal für die „Wölfinnen“, die in der Folgezeit noch dominanter auftraten – und dafür auch belohnt worden. Dank Nilla Fischer: Die schwedische Nationalverteidigerin stieg zunächst bei einem Freistoß von Tessa Wullaerts am höchsten und köpfte zum 1:1-Ausgleich (61.) ein. Und nur fünf Minuten später war es wiederum Nilla Fischer, die nach einem Eckstoß zur Stelle war und das 2:1 markierte. Winterneuzugang Pernille Harder (70., 81.) und die eingewechselte Ewa Pajor (85.) ließen in der Endphase weitere gute Möglichkeiten aus, um das Ergebnis in die Höhe zu schrauben.

„Wir sind sehr zufrieden, da es unabhängig vom Tabellenplatz das erwartet schwere Spiel war. Wir mussten für die drei Punkte sehr hart arbeiten, aber haben uns diese verdient. Wir waren über 90 Minuten die spielbestimmende Mannschaft“, konstatierte VfL-Coach Ralf Kellermann und fügte hinzu: „In der zweiten Halbzeit geht der erste Schuss ins Tor. Wir sind durch den Rückstand aber nicht hektisch geworden, haben im Stile einer Spitzenmannschaft Druck erzeugt und durch zwei Standards verdient gewonnen.“
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