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Feuerwehr-Eishockey-Liga: Heiß auf kühles Eis

Die Feuerwehrmänner aus dem Kreis machen nicht nur bei der Brandbekämpfung eine gut Figur, sondern ebenso auf dem Eis. Fotos (4): privat

Für die Kameraden aus dem Kreis ist die schnellste Sportart der Welt eine echte Passion.

Von Maria Lüer, 17.02.2017.

Wolfsburg/Helmstedt. Feuer und Eis passen auf den ersten Blick nicht unbedingt zusammen – wenn die Wehr ihre Schlittschuhe schnürt, dann sieht das allerdings schon wieder ganz anders aus. „Eishockey ist in unserer Region durch die Deutsche Eishockey Liga (DEL) recht bekannt und in unserer Gegend durch die Grizzleys Wolfsburg vertreten. Mit der FEL, der Feuerwehr Eishockey Liga, gibt es aber noch eine weitere, die leider weniger prominent ist“, erklärt Andreas Meißner, Pressesprecher des Kreisfeuerwehrverbandes Helmstedt.

Kein Wunder, die Gründung der Feuerwehr-Liga liegt noch nicht lange zurück – sie wurde erst im Jahre 2013 ins Leben gerufen. Ausschlaggebend waren Freundschaftsspiele zwischen einigen Feuerwehren aus Duisburg, Krefeld, Iserlohn, Solingen und Köln. Mit der Zeit kamen immer mehr Feuerwehren in die Liga dazu. Heute gibt es eine Nord-, eine West-Liga und ein eigenes Logo.
„Unser ’Wolfsrudel‘ setzt sich aus Kollegen der Berufsfeuerwehr Wolfsburg und Braunschweig, Kollegen des VW-Brandschutzes und der freiwilligen Feuerwehr Wolfsburg sowie aus Kameraden von der freiwilligen Feuerwehr Mariental zusammen“, berichtet Dennis Bahndorf, selbst aktiver Spieler und Manager im Eishockey-Team. Mit seiner Mannschaft startete er vor zwei Jahren in die erste Saison der FEL Nord.

„Ich habe damals schon privat Eishockey gespielt und es gab auch einige Kollegen, die ebenso von der Sportart begeistert waren“, schildert Bahndorf die Anfänge der Teamgründung. „Im Laufe der Zeit haben sich immer mehr gefunden, die Lust und Laune hatten, diesen Sport einmal auszuprobieren – mittlerweile haben wir insgesamt 30 Spieler, die sich jeden Montagvormittag in der Eis-Arena Wolfsburg zum Training treffen.“

Dass es auf dem Eis häufig hart zur Sache geht, ist kein Geheimnis. Parallelen zur rauen Tätigkeit als Feuerwehrmann kann Bahndorf aber nicht ziehen: „Eishockey ist ein körperbetonter Sport, das ist richtig. Bei uns liegt aber das Augenmerk auf dem spielerischen. Wir alle sind Kollegen und müssen nach einem Spiel wieder fit zum Dienst antreten.“

Neben einem regelmäßigen Trainings- und Spielbetrieb gilt das alljährliche Benefiz-Eishockeyspiel gegen die Polizei Wolfsburg als großes Event. In den vergangenen Jahren konnten die Eishockey-Spieler immer bis zu 1800 Zuschauer begrüßen und ordentlich Spenden für verschiedene Einrichtungen sammeln.

Das für die Zukunft sportliche Ziel der Feuerwehrmänner ist hoch gesteckt: „Wir möchten die Meisterschaft und auch den FEL-Supercup holen“, sagt Bahndorf. Die Gelegenheit, diesem Wunsch noch einen Schritt näher zu kommen, gibt es übrigens schon am morgigen Sonntag (19. Februar), wenn das „Wolfsrudel“ um 17.30 Uhr gegen die „Fishtown Firefighter“ aus Bremerhaven zu Hause in der Eis-Arena Wolfsburg seine Tabellenführung verteidigen muss.
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