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Erwartetes Aus für den VfL im DFB-Pokal

Yannick Gerhardt und Arjen Robben kämpfen um den Ball. Philipp Lahm (r.) gab am Dienstagabend seinen Rücktritt zum Saisonende bekannt und sorgte damit für die größte Aufregung. Foto: regios24/Darius Simka

Wolfsburg verliert in München – Am Sonntag kommt die TSG Hoffenheim zum Bundesliga-Spiel in die Volkswagen-Arena.

München, 10.02.2017.

Die Überraschung blieb aus, der VfL Wolfsburg ist erwartungsgemäß im Achtelfinale des DFB-Pokals gescheitert: Die „Wölfe“ mussten sich beim deutschen Fußball-Rekordmeister FC Bayern München am Dienstagabend mit 0:1 (0:1) geschlagen geben. Das entscheidende Tor erzielte Douglas Costa bereits nach 18 Minuten durch einen Distanzschuss, den Luiz Gustavo unhaltbar für VfL-Torwart Koen Casteels abgefälscht hatte.



VfL-Coach Valérien Ismaël hatte kräftig rotiert, seine Startelf gleich auf fünf Positionen umgebaut – so feierte Neuzugang Riechedly Bazoer sein Pflichtspieldebüt. Die Bayern nahmen – wie erwartet – das Heft von Beginn an in die Hand und hatten ein klares Übergewicht und auch viel mehr Ballbesitz. Folgerichtig fiel auch der Führungstreffer, zumal von den Gästen bis zur Pause offensiv nichts zu sehen war.

An den Kräfteverhältnissen änderte sich auch nach dem Seitenwechsel zunächst nichts. Die Bayern drängten auf die Entscheidung, verpassten diese jedoch. Und so wurde es in der Schlussphase für den großen Favoriten noch einmal eng, als sich den „Wölfen“ gleich drei gute Chancen boten.

Der eingewechselte Yunus Malli (82.) scheiterte jedoch freistehend an Nationalkeeper Manuel Neuer. Und auch Daniel Didavi, der sein Comeback nach langer Verletzungspause feierte, schaffte es nicht, bei seinen beiden Chancen (84., 86.) Deutschlands Nummer 1 zu überwinden. So blieb es am Ende beim knappen, aber eben auch verdienten Bayern-Sieg.

„Ich habe der Mannschaft vor der zweiten Halbzeit gesagt, dass es nur 1:0 steht, sie ruhig bleiben und nicht das zweite Tor kassieren soll. Denn sonst wäre es sehr schwierig geworden, zurückzukommen. Der Plan ist aufgegangen, wir haben in den letzten zehn Minuten mehr Mut gezeigt, sind zu Riesen-Torchancen gekommen und haben uns fast belohnt. Insgesamt war das eine stabile Leistung von uns“, konstatierte Valérien Ismaël.

Eine ähnlich stabile Leistung muss nun her, wenn die „Wölfe“ in der Bundesliga wieder in die Erfolgsspur zurückfinden wollen. Am Sonntag (15.30 Uhr) gibt der Tabellenfünfte TSG 1899 Hoffenheim seine Visitenkarte in der Volkswagen-Arena ab, der erst eine Saisonniederlage kassiert hat. „Ich denke, wir können auf dieser Leistung aufbauen für die schweren kommenden Aufgaben in der Bundesliga“, meinte Ismaël mit Blick auf die Partien gegen Hoffenheim und bei Borussia Dortmund.
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