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Ein Meister kehrt zum VfL Wolfsburg zurück

Sportdirektor Olaf Rebbe, Ashkan Dejagah und Cheftrainer Valerien Ismael (v.l.) bei der Vorstellung des Neuzugangs aus Katar. Foto: regios24/Darius Simka

Die Wölfe verpflichten Ashkan Dejagah zunächst bis zum Saisonende – Außenbahnspieler war bereits 2009 im Team.

Wolfsburg, 03.02.1017.

Ein alter Bekannter ist zurück beim Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg. Ashkan Dejagah, 2009 Meister mit den Grün-Weißen, wechselt ablösefrei vom katarischen Erstligisten Al-Arabi Sports Club an den Mittellandkanal. Der 30-Jährige unterzeichnete einen Vertrag bis Saisonende. Der VfL hat die Option, den Vertrag um ein weiteres Jahr zu verlängern. Dejagah, Außenbahnspieler und hängende Spitze, war bereits von 2007 bis 2012 für den VfL aktiv.

Wettbewerbsübergreifend bestritt „Asche“ in diesem Zeitraum 156 Pflichtspiele für den VfL, in denen er 20 Tore erzielte und zu 23 Treffern die Vorarbeit leistete.
Der bei Hertha BSC ausgebildete 37-fache iranische Nationalspieler, der auch die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, wechselte 2012 in die englische Premier League zum FC Fulham, ehe er 2014 nach Katar ging.

„Ich freue mich wahnsinnig, wieder in Wolfsburg zu sein und bin heiß auf die Bundesliga. Der VfL befindet sich momentan in einer schwierigen Situation und ich will helfen, dass wir da schnellstmöglich rauskommen. In Wolfsburg ist seit meinem Weggang viel entstanden und gewachsen. Jetzt wieder Teil dieses Vereins zu sein, macht mich unglaublich stolz“, sagte Dejagah. „Wir haben in den vergangenen Tagen immer wieder gesagt, dass wir noch einmal auf dem Transfermarkt agieren, wenn sich spontan neue Möglichkeiten auftun oder sich kreative Lösungen anbieten“, sagte VfL-Sportdirektor Olaf Rebbe. „Mit Ashkan haben wir einen erfahrenen Spieler verpflichtet, der für den VfL Wolfsburg brennt und ein absoluter Teamplayer ist. Durch seine Vielseitigkeit haben wir eine weitere Option im Kader geschaffen.“

Auch VfL-Cheftrainer Valérien Ismaël freut sich über Dejagahs Rückkehr: „Mit seinen Fähigkeiten und seiner Erfahrung wird er die Mannschaft weiterbringen. Aber es ist auch klar, dass er sich zunächst erst wieder eingewöhnen muss. Wobei ich davon überzeugt bin, dass das bei ihm schnell gehen wird, weil Ashkan ein Spielertyp ist, der über den Willen und die Mentalität kommt.“

Wille und Mentalität sind bei den „Wölfen“ auch am Samstag (15.30 Uhr) gefordert, wenn die schwere Auswärtsaufgabe beim 1. FC Köln auf dem Programm steht. Der Tabellensiebte deklassierte zuletzt Schlusslicht Darmstadt mit 6:1 und will weiter auf Europa-Kurs bleiben.  
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