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Am Freitag kommen die Straubing Tigers

Den Puck gut abgeschirmt: Gerrit Fauser (r.). Foto: regios24

Eishockey: Grizzlys siegen beim deutschen Meister in München und gegen Bremerhaven.

Wolfsburg, 14.02.2017.

Wahnsinn! Dieses Wort machte am Freitag die Runde, nachdem die Grizzlys beim deutschen Meister EHC Red Bull München einen 0:2-Rückstand noch in einen 5:3-Sieg verwandelt hatten. Irre! Mit diesem Wort ließ sich dann das Nord-Derby am Sonntag zusammenfassen, in dem der Wolfsburger Eishockey-Erstligist die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven mit 7:6 (!) niedergerungen hatte.

Zurück nach München, zurück zum Angstgegner: Nach sieben Niederlagen in Serie gegen die Münchner sah es wieder nach einer Schlappe für die Grizzlys aus, die durch Treffer von Keith Aucoin (2.) und Matt Smaby (12.) schnell mit 0:2 in Rückstand lagen. Es schien wie immer zu laufen gegen die abgezockten Bayern. Doch Gerrit Fausers Anschlusstreffer kurz vor dem Ende des ersten Drittels ließ die Gäste wieder an sich glauben.

Im Mitteldrittel drehten die Grizzlys das Spiel: Torjäger Brent Aubin und Fabio Pfohl sorgten für die 3:2-Führung, die Keith Aucoin sechs Minuten vor Schluss jedoch wieder egalisierte. In Unterzahl bewies dann aber Brent Aubin seinen Torriecher und seine exzellente Form und erzielte das 4:3. Neuzugang Nick Johnson (58.) machte mit seinem Treffer zum 5:3 den Deckel drauf und die Überraschung perfekt.

Voll auf ihre Kosten kamen die knapp 3500 Zuschauer in der Wolfsburger Eis-Arena im Nord-Derby: 0:2 (27.), 1:3 (34.), 3:3 (44.), 3:5 (49.) – es waren die Zwischenstationen eines dramatischen Spiels, in dem die Grizzlys erneut wie der sichere Verlierer aussahen. Doch was die Mannen von Trainer Pavel Gross zwischen der 54. und 59. Minute abzogen, riss das Publikum regelrecht von den Sitzen: Brent Aubin (2), Sebastian Furchner und Christoph Höhenleitner drehten den 3:5-Rückstand in eine 7:5-Führung um und ließen die Eis-Arena beben. Das 6:7 durch Bergman 26 Sekunden vor Schluss hatte nur noch statistischen Wert.

Die Freude war gigantisch, als die Schlusssirene ertönte – und kurz danach brannte erneut riesiger Jubel im Grizzlys-Lager auf: Denn Manager Charly Fliegauf gab gemeinsam mit Brent Aubin bekannt, dass der Top-Torjäger (24 Treffer) seinen Vertrag in Wolfsburg bis 2020 verlängert hat. Eine Nachricht, die Eishockey-Wolfsburg förmlich herbeigesehnt hatte – wenige Wochen vor dem Start in die Play-offs am 7. März, für die sich die Grizzlys nun sicher qualifiziert haben.
Am Freitag (19.30 Uhr) steht das vorletzte Vorrunden-Heimspiel gegen die Straubing Tigers an. Zwei Tage später gastieren die Wolfsburger dann von 14 Uhr an bei den Adlern aus Mannheim.
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