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Schobert: „Meine Stadt und meine Dörfer“

Nach der Bürgermeisterwahl: Wie geht es weiter in Helmstedt? Wittich Schobert (CDU), Chef im Rathaus, und NH-Redakteurin Maria Lüer diskutieren.
 
Helmstedts Bürgermeister Wittich Schobert (CDU) stellte sich im Rathaus den Fragen der Neuen Helmstedter. Fotos (2): Erik Beyen

Der neue Bürgermeister stellt sich Fragen zu aktuellen Themen und Dauerbrennern – Teil 1.

Von Erik Beyen und Maria Lüer, 29.09.2017.
 

Helmstedt. Vor einer Woche haben die Menschen in Helmstedt Wittich Schobert, den Amtshinhaber, mit 55,50 Prozent gleich im ersten Wahlgang für die nächsten neun Jahre zu ihrem alten neuen Stadtoberhaupt gewählt. Neun Jahre, das ist eine lange Zeit für die Stadtentwicklung. Zu seinen Ansichten, seinen Zielen und Visionen stand er Maria Lüer, Redakteurin der Neuen Helmstedter, in einem Gespräch Rede und Antwort. Schoberts erstes Fazit: „Ich habe viel vor mit meiner Stadt und meinen Dörfern.“ Neun Jahre Amtszeit wirken da beinahe knapp, und: Der Bürgermeister bekennt sich klar zum Landkreis Helmstedt, der, wie er sagt, deutlich stärker ist, als er in den vergangen Jahren immer wieder dargestellt worden war.

Vier wesentliche Themenblöcke kamen beim Bürgermeister zur Sprache: Wohnen und Leben in Helmstedt, die Schaffung von Arbeitsplätzen, Infrastruktur, zu der auch Kitas und Schulen gehören, sowie Freizeit und Tourismus. Schnell war klar: „Alle Themen greifen ineinander, und so müssen sie auch parallel bearbeitet werden“, erklärt Wittich Schobert.

Auf die Frage, was ihm die Wiederwahl gleich im ersten Durchlauf bedeute, erklärt Schobert: „Es ist nicht das Amt, es sind die Möglichkeiten, etwas zu bewegen.“ Doch besonders das Barmker Ergebnis von 80,99 Prozent erfülle ihn mit Glück, denn das zeige, dass auch Menschen, die sonst eher nicht CDU wählen, hinter ihm als Person stehen. „Ich bin nun mal ein Junge vom Dorf, Barmke ist mein Heimatort, und als solcher ist mir der Rückhalt bei den Menschen enorm wichtig.“

Rückhalt wird Schobert bei der Umsetzung seiner Pläne brauchen, wenn es etwa um bezahlbaren Wohnraum in Helmstedt geht. Die Stadt arbeite hier auf verschiedenen Ebenen. Eine bezieht sich auf vorhandenen aber nicht mehr nutzbaren Wohnraum in der Stadt. Schobert spricht von Sanierungsgebieten, in die sowohl private Investoren als auch etwa die Kreis-Wohnungsbaugesellschaft (KWG) investiere oder auch die Ostfalenstiftung, Beispiel Holzberg. Bereits seit Jahren werde auf dieser Ebene gearbeitet. Nebeneffekt: „Das Stadtbild hat sich deutlich verbessert“, meint Schobert.

Die zweite Ebene ist die Lückenbebauung. Aktiv sei die Stadt auf die Suche nach innerstädtischen und innerdörflichen Bauflächen gegangen, große Gartenflächen etwa. Eine charmante Lösung für Stadt und Bauwillige, denn in diesen Fällen ist die Infrastruktur meist bereits vorhanden, sprich: Die Erschließungskosten entfallen.

„Eine dritte Ebene sind die Neubaugebiete“, sagt Schobert. Derzeit bereite man neue Baugebiete in Barmke Richtung Süpplingenburg und in Helmstedt neben dem St. Stephanie-Friedhof vor. In Büddenstedt existiere aktuell eines und in Offleben wolle man Möglichkeiten prüfen. Soweit die klassische Wohnbauentwicklung.

Ein Reizthema vor der Wahl war der soziale Wohnungsbau. Unter anderem darauf gehen wir in der nächsten Ausgabe der Neuen Helmstedter ein.

Entweder... oder - Wittich Schobert im Kreuzverhör

Meer oder Berge? Meer.

Bier oder Wein? Bier.

Blond oder brünett? (lacht) Darauf gibt es keine Antwort.

Facebook oder Twitter? Facebook.

Laut oder leise? Je nach Stimmung.

TV oder Kino? Kino.

Samstag oder Sonntag? Samstag.

Hotel oder Zelt? Hotel.

Süß oder sauer? Süß.

Dran bleiben oder sein lassen? Dran bleiben.

Spaß oder Ernst? Spaß.

Halbleer oder halbvoll? Halbvoll.

Pizza oder Pasta? Pasta.

Schokolade oder Gummibärchen? Beides.

Fußball oder Formel 1? Fußball.

Geld oder Liebe? Liebe.
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