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Einsatzfahrzeuge sollen sicher das Krankenhaus erreichen!

Günter Kaumanns führt eine Geschwindigkeitsmessung in der Conringstraße vor dem Krankenhaus durch.
Helmstedt: Achim Klaffehn |

Die Conringstraße ist mit Straßenschäden behaftet und Falschparker behindern den Verkehr

Die Conringstraße in wieder in das Visier Helmstedter Bürger geraten. Es gibt dort Probleme für die Einsatzfahrzeuge des Rettungsdienstes. Die Kreisverkehrswacht Helmstedt wandte sich bereits am 13.03.2013 an die Stadt Helmstedt. Bei den anschließenden Gesprächen wurde auch die Situation des Parkdruckes im Umfeld des Krankenhauses und des Verwaltungsgebäudes des Landkreises Helmstedt thematisiert. Eine optimale Lösung sollte durch Erneuerung der Fahrbahndecke mit konkreten Anlagen für den ruhenden Verkehr erfolgen. Ein Sachstandsbericht ist hier nicht bekannt.

Darstellung in der Braunschweiger Zeitung

2014 wurde das Problem, insbesondere des ruhenden Verkehrs noch einmal besprochen. Norbert Rogoll (Reporter der Braunschweiger Zeitung) veröffentlichte am 05.06.2014 folgende Notiz: „Rücksicht. Durch das Parken von Autos können sich an manchen Straßen Behinderungen für andere Verkehrsteilnehmer ergeben. Groß war beispielsweise die Aufregung aufgrund der vielen parkenden Fahrzeuge in der Nordstraße in Helmstedt gewesen. Ich persönlich halte die Situation an der Conringstraße in Höhe der Helius-Klinik St. Marienberg für wesentlich kritischer. Dort stehen häufig etliche Fahrzeuge vielleicht länger als erlaubt im eingeschränkten Haltverbot. Die aufgestellten Schilder lassen aber nur ein Halten der Fahrzeuge bis zu drei Minuten zu. Wer sein Fahrzeug dort länger abstellt, der parkt, was eben nicht gestattet ist. Oft entstehen dadurch Probleme im Begegnungsverkehr, der ausweichen oder sogar anhalten muss. Rücksicht ist auch deshalb erforderlich, weil in diesem Bereich Einsatzfahrzeuge schnell das Krankenhaus erreichen müssen.“

Neue Entwicklung

Jetzt setzt sich der CDU-Stadtverband für eine Lösung ein, die eine Veränderung durch absolute Halteverbote vorsieht. Dabei wird auch die Möglichkeit aufgezeigt, dass man im eingeschränkten Halteverbot auch einen Ladevorgang durchführen darf. Das Ein- oder Aussteigen in ein Auto und das Laden sollte gerade aufgrund des hohen Parkdrucks erlaubt werden. Dem Missbrauch (verbotswidriges Parken) muss allerdings durch die Verkehrsüberwachung begegnet werden. Ein absolutes Halteverbot wird zu einer besonderen Härte für die Anwohner und den Besuchsverkehr des Krankenhauses führen.
Die Kreisverkehrswacht Helmstedt bittet die Stadtverwaltung, die bisher erstellten Unterlagen zu berücksichtigen.

Archivfotos: a Geschwindigkeitsmessung am 11.06.1997 im Engpassbereich Conringstraße, b und c 13.03.2013 Darstellung des Engpasses Conringstraße bei Halt eines Busses.
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