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Änderungen zum Jahresbeginn im Verkehrsrecht

Lkw über 7,5 t sollen auf weiteren Bundesstraßen mautpflichtig werden. Die Fahrlehrerausbildung und die Führerscheinausbildung soll verändert werden
Helmstedt: Hirschberger Str. 2 |

Die Kreisverkehrswacht macht auf Änderungen im Straßenverkehr aufmerksam

Zum Jahreswechsel werden wieder zahlreiche Änderungen im Verkehrsrecht für die Verkehrsteilnehmer relevant.Eine möglicherweise besondere gravierende Anpassung steht uns jedoch eventuell noch bevor.
Die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig wird am 22. Februar über die Dieselfahrverbote in Deutschen Großstädten entscheiden. Auch bei der seit Jahren angekündigten Maut-Regelung für Pkw wird 2018 mit einer Entscheidung gerechnet. Im Planungsstadion ist eine verbesserte Fahrlehrerausbildung und höhere Anforderungen beim Führerscheinerwerb.

Neue Reifenkennzeichnung: Zum Stichtag, dem 01.01.2018 müssen Winterreifen mit dem Alpinesymbol (dreizackiges Bergsymbol mit Schneeflocke) gekennzeichnet sein. Reifen mit der M+S Kennzeichnung dürfen bis zum 30.09.24 weiter genutzt werden.
eCall für alle Neuwagen: Ab 01.04.2018 wird für alle Neuwagen der Einbau eines eCall-Systems Pflicht. Bei einem Unfall wird durch das System automatisch einen 112-Notruf europaweit aus. Unfallhelfer werden zur Unfallstelle geleitet. Diverse Daten werden erfasst und weitergeleitet. Neben dem Standort, gibt es Angaben über die Zahl der Insassen und den Kraftstoff.
LKW-Maut auf Bundesstraßen: Ab 01. Juli 2018 wird das mautpflichtige Straßennetz erweitert. Auf etwa 40.000 Kilometer der Bundesstraßen wird die Lkw-Maut erhoben. Davon sind die Fahrzeuge ab 7,5 t betroffen. Landwirtschaftliche Fahrzeuge mit oder ohne Anhänger sind davon ausgenommen.
Fahrradanhänger: Wenn Fahrradanhänger breiter als l60 cm sind gelten neue Regeln ab 2018. Sie benötigen weiße Reflektoren an der Vorderseite und zwei rote Reflektoren der Kategorie Z an der Rückseite. Wenn die Hälfte des Fahrradrücklichtes verdeckt wird ist eine rote Rückleuchte am Anhänger erforderlich. Wenn der Anhänger breiter als 1 Meter ist wird auch an der Vorderseite eine Frontleuchte erforderlich.
Pedelec und eBike: Pedelecs die bis 25 km/h elektrisch gefahren oder durch Treten bewegt werden dürfen seit 2017 Radwege benutzen. Ein gesondertes Verkehrszeichen erlaubt das. Ausgenommen sind schnellere S-Pedelecs die mit elektrischer Unterstützung bis 45 km/h fahren können.Über weitere Änderungen, die bereits im November 2017 relevant waren, hat die Verkehrswacht schon berichtet.
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