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Wildunfälle auch mit Waschbären

Helmstedt: Hirschberger Str. 2 |

Wildunfälle – nicht nur Rehe und Wildschweine sind Opfer des Straßenverkehrs

Während einer Ausflugsfahrt des ADAC Ortsclubs Helmstedt in den Arche Noah Zoo in Braunschweig, kam es auch zu einem Besuch der Waschbären. Die Waschbären (procion lotor) sind nicht vom Aussterben bedroht. Die Tiere wurden dennoch aufgenommen, da sie als Jungtiere ihre Mutter verloren hatten. Durch die Aufzucht in menschlicher Obhut ist eine Auswilderung wohl nicht mehr möglich.
Aus einem Bericht des Deutschen Jagdverbandes (DJV) wird bezüglich der Waschbären festgestellt, dass es zu einer ständigen Ausbreitung der putzigen aber lästigen Kleinbären kommt. Ihre Heimat ist eigentlich Nordamerika. Sie sind aber längst in Europa angekommen. In der Jagdsaison 2015/16 wurden in Deutschland rund 128 000 Waschbären von den Jägern erlegt. Die rasante Ausbreitung der Tiere konnte jedoch selbst mit der Rekordzahl der Abschüsse nicht verhindert werden.Wenn man die Waschbären als Nachbarn oder als Untermieter erlebt oder erlebt hat begreif, dass sie sehr schnell als Plage empfunden werden. Im Bereich des Straßenverkehrs werden sie gleichzeitig als Unfallgefahr empfunden. Die hohen Unfallzahlen im Landkreis Helmstedt werden nach Erkenntnissen der Kreisverkehrswacht Helmstedt jedoch im Zusammenhang mit Rehen und Wildschweinen festgestellt. Daneben verunglücken aber auch Füchse, Dachse und hin und wieder mal ein Waschbär. Gerade bei solchen Tieren gibt es aber auch eine große Dunkelziffer, da Verkehrsteilnehmer immer mal wieder falsch reagieren und weiterfahren. Dies kann man allein durch die plattgefahrenen Tiere rückschließen.
Während zunächst in Hessen besonders viele Vorkommnisse mit Waschbären festgestellt wurden, ist wohl zur Zeit die Zahl auch in Brandenburg in die Höhe geschnellt ist. Waschbären sind nachtaktiv. Gleichzeitig treffen sie auf die Pendler, die in den frühen Morgenstunden unterwegs sind. Der Konflikt, der zum Unfall führt ist damit vorprogrammiert. Als Autofahrer kann man das Risiko lediglich durch eine abgesenkte Geschwindigkeit senken.

Foto JPG: Waschbären, die ihre Heimat im Arche Noah Zoo in Braunschweig fanden
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