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Nächtliche Idylle zwischen Helmstedt und Elzwald

Abendliche Brückenbauwerke der Bahn und der B244 am dämmrigen Elzweg in südlicher Richtung zum Elz
Helmstedt: Umland südwestlich |

Was macht eigentlich die Natur im Umland von Helmstedt des Nachts? Schlafen die Bäume und Sträucher, die Felder und Wege, wenn der Mond zum Beispiel auf den Elzweg scheint? Sie ruhen, und sie lassen sich fotografieren -- durch eine etwas speziellere Nachtfotografie.

Wenn es dämmert, fällt der lange Elzweg bis tief hinein in den Elzwald in einen Ruhezustand. Die Brückendurchfahrten am Ende der Siedlung und damit am Rand der Stadt sind wie Tore in eine Welt, aus der die letzten Spaziergänger und Radfahrer langsam verschwinden und die Natur dann scheinbar in einen dunklen Schlaf fällt.

Einladung zum abendlichen Spaziergang

Doch der Vollmond mit seinem relativ starken Schein lässt einen den Weg und die ihn begrenzenden Alleebäume, Sträucher und Felder sehen, mit Schlagschatten und starken Kontrasten. Das silbrige Licht des Mondes ist übrigens eine Reflektion des Sonnenlichts und hat daher fast denselbe weißen Ton. Farben erscheinen natürlich wie am Tag, nur viel schwächer.

Lediglich der Himmel wirkt unnatürlich, weniger schwarz, sondern tiefblau bis grünlich, zum Horizont und dem Ort der versunkenen Sonne hin immer grünlicher, gelber bis sogar rötlich. Im Dunst über der Stadt kann es sogar ein verschwommen bräunlicher Farbton sein. Und was man nicht auf einem Bild festhalten, sondern nur hören kann, sind die fernen nächtlichen Rufe der Waldkäuze und der Luftzug von Fledermausschwingen.

Die Silhouetten der noch nicht blättertragenden fast kahlen Bäume und Büsche zeichnen sich dunkel gegen den Himmel ab, ebenso Masten und Leitungsträger. Der Mond mag manchmal wie ein vergessenes Weihnachtslicht in einem Baum hängen. Die Warnbeleuchtung der Windkraftanlagen ist weithin wahrnehmbar, doch Rotoblätter wird man auf einer nächtlichen Langzeitbelichtung kaum sehen.

Nachtfotografie

Nächtliche Landschaften lassen sich fotografieren, wenn wenigstens noch ein wenig Restlicht vorhanden ist. Man benötigt lange Belichtungszeiten von einigen wenigen oder einigen 10 Sekunden, oder sogar von Minuten. Dazu benötigt man ein standsicheres Stativ, und das fotografierte Objekt darf sich nicht bewegen -- oder man nimmt entsprechende Bewegungseffekte in Kauf.

Bei Vollmondlicht lässt sich schon sehr viel mit einer einfachen Digitalkamera erreichen, die manuell gewählte Belichtungszeiten bis zu 15 Sek. erlaubt. Dazu genügt dann ein relativ leichtes Stativ, so dass man bei gutem Wetter mit dem Fahrrad unterwegs sein kann. Anschließend werden die Bilder nur noch zugeschnitten und leicht in Helligkeit und Farbe korrigiert. Und sie bekommen einen sprechenden Namen und eine erläuternde Bildunterschrift.
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