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Verkehrssicherheits- und Drogenpräventionswoche in der BBS

Arnd Vinzenz Schneider leitet das Unterrichtsmodul: Erlebnis Rauschbrille
 
Eine Mitarbeiterin der Öffentlichen Versicherung erklärt den Parcours.
Helmstedt: Ernst-Reuter-Str. 1 |

Schüler beteiligten sich aktiv an Unterrichtsmodulen

„Sei clever! Riskier nichts!“

Ein ernster Hintergrund veranlasste die Partner der Verkehrssicherheitsarbeit der Berufsbildenden Schulen im Landkreis Helmstedt (BBS) sich wieder an einer Verkehrssicherheits- und Drogenpräventionswoche zu beteiligen. Durch hauptamtliche und ehrenamtliche Kräfte wurden abgestimmte und lehrreiche Angebote für die jungen Fahranfänger in den Berufsschulklassen gemacht.
Studien in Deutschland -aber auch europaweit- zeigen auf, dass gerade die jungen Autofahrer überdurchschnittlich hoch an den tödlichen Verkehrsunfällen beteiligt sind. In der Hochrisikogruppe sind auch Beifahrer oder Beifahrerinnen festzustellen, die im Zusammenhang mit Verkehrsunfällen ums Leben kommen.
2017 wurden den Schülerinnen und Schülern der BBS bewährte Unterrichtselemente angeboten. So informierten die Präventionskräfte der Fachambulanz der Lukaswerk-Gesundheitsdienste in Workshops und die Landesverkehrswacht Niedersachsen entsandte die Moderatorin Daniela Nolte. Sie bot eine Gruppenarbeit zur personalen Kommunikation an. Die VW-Unfallforschung war mit drastischen Erkenntnissen und Fotos in einem Sonderprogramm beteiligt. An zwei Tagen wurde ein Grundsatzvortrag durch die Polizei angeboten. Als einführendes Element stellte der ADAC Niedersachsen / Sachsen-Anhalt einen Überschlagsimulator und ein Crash-Fahrzeug zur Verfügung. Das Angebot wurde durch einen Infostand des ADAC Ortsclubs ergänzt. Besondere Aktionsformen mit viel Bewegung hielten die Kreisverkehrswacht Helmstedt e.V. und die Öffentliche Versicherung in Partnerschaft vor. Es handelte sich um ein Erlebnismodul rund um die Rauschbrille, ein und die Überprüfungen mit dem Reaktions- und Sehtestgerät. In Partnerschaft mit der Polizei kam zusätzlich ein Kettcarparcours zum Einsatz.
Der Verkehrsobmann der BBS, Patrik Koßmahl, wurde bei der Gestaltung wieder durch Achim Klaffehn von der Kreisverkehrswacht Helmstedt e.V. unterstützt. Insgesamt konnte festgestellt werden, dass die Berufsschüler die Angebote sehr gut annahmen und sich aktiv beteiligten. Sie hätten sich beispielsweise gefreut, wenn die Polizei an allen Tagen mit dem Kettcarübungsprogramm beteiligt gewesen wäre.

Foto (2) JPG: Präventionseinsatz der Polizei mit dem Kettcarparcours der Kreisverkehrswacht Helmstedt e.V.

Foto JPG: Die Moderator der Kreisverkehrswacht Helmstedt, Arnd Vinzenz Schneider, beim Einsatz verschiedener Rauschbrillen.
Foto JPG: Eine Mitarbeiterin der Öffentlichen Versicherung erklärt die Rauschbrillenwirkung im Modul: Erlebnis Rauschbrille.

Service:
Junge Fahrer bilden eine Hochrisikogruppe im Straßenverkehr. Jeder fünfte Verletzte und Getötete fällt in die Altersgruppe der 18- bis 25-Jährigen, obwohl nur jeder zwölfte zu dieser Gruppe gehört. Fahranfängern und jungen Fahrern fehlt es schlicht an der Übung und Erfahrung. Daher schätzen sie viele Verkehrssituationen nicht richtig ein und gehen schnell mal ein Risiko ein. Die am meisten gefährdeten und zugleich gefährlichsten Verkehrsteilnehmer sind männliche junge Fahrer zwischen 18 und 25 Jahren. Besonders gefährdet neben dem Fahrer sind leider auch Beifahrer, meistens junge Frauen, die bei Unfallfahrten häufig verletzt oder gar getötet werden.
Das begleitete Fahren im Rahmen des Führerscheins ab 17 verbessert diese grundsätzliche Situation.
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