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Schulweg einüben - jetzt!

Anja Stahl (Polizeibeamtin und Moderatorin der Kreisverkehrswacht) übt mit Kindern zwischen parkenden Autos
 
Zwischen parkenden Autos können Kinder leicht übersehen werden. Sie sind doch noch sehr klein
Helmstedt: Hirschberger Str. 2 |

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen

Ferienzeit – auch Übungszeit für einen sicheren Schulweg

Der Vorsitzende der Kreisverkehrswacht Helmstedt e.V., Sebastian Gutt, bittet Eltern und Großeltern, den bevorstehenden Schulweg der Schulanfänger jetzt zu üben.
Etwa 70.000 Schüler werden nach den Sommerferien in Niedersachsen eingeschult. Damit sie sicher zur Schule kommen, setzt die Verkehrswacht, gemeinsam mit der Landesregierung, den Gemeinde-Unfallversicherungsverbänden und dem ADAC die erfolgreiche Kampagne „Kleien Füße“ fort. In den Kommunen gibt es dabei die Maßnahmen der Behörden mit gelben Füßen und gelben Bordsteinkanten, Transparenten am Fahrbahnrand und durch die polizeiliche Verkehrsüberwachung. Achim Klaffehn von der Verkehrswacht weist aufgrund langjähriger Erfahrung darauf hin, dass es nun an der Zeit ist, konkret den Schulweg in der Realität einzuüben und auf Gefahrenstellen zu achten. Dabei ist zu bedenken, dass Kinder den Straßenverkehr anders erleben als Erwachsene. Zudem verfügen Kinder im Einschulungsalter lediglich über begrenzte Fähigkeiten und Kenntnisse.
Schon wegen der Körpergröße sieht das Kind die Welt anders als ein Erwachsener. Viele Gegenstände nimmt es dabei aus anderen Perspektiven und mit anderen Größenverhältnissen wahr. Außerdem sind Laufen und Sehen bei Kindern stärker miteinander verbunden als bei Erwachsenen. Auch können Kinder Entfernungen und Geschwindigkeiten noch nicht richtig einschätzen und das Blickfeld ist um ein Drittel kleiner als bei Erwachsenen.
Das sind Fakten, die es erforderlich machen, dass Schulwege unbedingt geübt werden müssen
Die Verkehrswacht empfiehlt: Wählen Sie den sichersten und nicht unbedingt den kürzesten Weg zur Schule oder zum Schulbus. Lassen Sie dem Kind ausreichend Zeit für den Weg.
Nehmen Sie den Schulwegplan zur Hilfe und besprechen Sie Gefahrenstellen mit ihrem Kind.
Halten Sie mit ihrem Kind am Bordstein und lassen Sie Ihr Kind schauen ob Fahrzeuge kommen oder nicht. Geben Sie ihrem Kind eindeutige Verhaltensregeln dazu.
Begleiten Sie ihr Kind solange auf dem Schulweg, bis sie sicher sind, dass es den Weg bewältigen kann.
Stimmen sie sich mit anderen Eltern ab und organisieren sie gegebenenfalls einen Schulbus zu Fuß oder Elternhelfer an Querungsstellen.
Wenn Sie ihr Kind mit dem Auto zur Schule bringen, halten Sie nicht um jeden Preis unmittelbar vor der Schule. Dort entstehen in vielen Fällen gerade durch Fahrzeug der Eltern Probleme für andere Kinder. Halten Sie abgesetzt von der Schule auf der Schulseite, damit ihr Kind die Schule, ohne die Straße zu überqueren, als Fußgänger erreichen kann. Die Häufung von Elterntaxis führen immer wieder zu Problemen und werden ggf. gesondert geregelt.
Kinder bis zum 12. Lebensjahr, die kleiner als 150 cm sind, haben in den Autos geeignete Rückhaltesysteme zu benutzen. Verzichten sie auch auf kurzen Wegen nicht auf die Sicherungsmöglichkeit.

Archiv-Foto JPG: Die Moderatorin der Kreisverkehrswacht, Anja Stahl, (Polizeibeamtin des PK Helmstedt) bespricht mit den Kindern Isabell Königsmann und Lea Packhäuser die Fußgängerampel.
-das Überqueren der Fahrbahn zwischen Autos.

- Üben mit Anja Stahl
-
Eltern können beim Üben erkennen, wo besondere Gefahren lauern – eventuell zwischen geparkten Autos
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