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Schilderbaum in der Bauerstraße

Schilderbaum mit Zonenverboten in der Bauerstraße
Helmstedt: Bauerstraße |

Nichtbeachten führte Zum Abschleppvorgang

Ein Einwohner der Kreisstadt berichtet über die Unbill, die erdulden musste weil er eine Verkehrsreglung auf der Bauerstraße nicht verstanden hatte. Er parkte in der Nähe der ehemaligen Lutherschule ohne sich dort im Unrecht zu fühlen. Als er zurückkam war sein Auto nicht mehr vor Ort. Er traf aber zwei Angestellte des Ordnungsamtes an, bei denen er ein Verwarngeld bar entrichten durfte. Dann erhielt er die Auskunft, dass sein Pkw von einem Abschleppunternehmen aus dem Haltverbot abgeschleppt wurde. Dort fielen dann Kosten für den Abschleppvorgang an und letztlich kam auch noch die Aufforderung eine Verwaltungsgebühr zu unterrichten.
Er bat die Kreisverkehrswacht Helmstedt, die Problematik öffentlich darzustellen, um potentielle Parksünder abzuschrecken. Er befürchtet. dass der Schilderwald einfach aufgrund der Fülle der Informationen nicht richtig wahrgenommen wird.
Die Kreisverkehrswacht Helmstedt nahm das Schild in Augenschein (siehe Foto). Grundsätzlich gilt, dass an einem Pfosten oder sonst über- oder nebeneinander nicht mehr als drei Verkehrszeichen angebracht werden sollen. Hier handelt es sich um vier Zeichen, die allerdings durch einen weißen Hintergrund besonders hervorgehoben werden und die an einer Stelle stehen, an der nur eine geringe Fahrgeschwindigkeit (Schrittgeschwindigkeit) vorgeschrieben ist. Was wird angeordnet? Das oberste Schild (Verkehrszeichen 274.1) regelt die nachfolgende Geschwindigkeitsbegrenzung. Wer ein Fahrzeug führt darf innerhalb dieser Zone nicht schneller als mit der angegebenen Geschwindigkeit (30 km/h) fahren. Darunter befindet sich das Zeichen 290.1. Beginn eines eingeschränkten Haltverbots für eine Zone. Wer ein Fahrzeug führt darf innerhalb der gekennzeichneten Zone nicht länger als 3 Minuten halten. Ausgenommen zum Ein- oder Aussteigen oder zum Be- und Entladen. Es folgt ein Verkehrszeichen (Zusatzschild) mit einer Ausnahme zur vorstehenden Regel. Es wird das Parken auf gekennzeichnete Flächen erlaubt. In der Bauerstraße gibt es einige so gekennzeichneter Flächen. Das Foto zeigt aber einen Pkw der nicht auf solch einer Fläche steht. Ganz unten befindet sich noch das Verkehrszeichen 325.1. Ende eines verkehrsberuhigten Bereichs. Die vorgeschriebene Schrittgeschwindigkeit und weitere Vorschriften zum Parken und dem gegenseitigen Verhalten zwischen Fußgängern und Fahrzeugführern werden an der Nahtstelle zu den folgenden Zonen aufgehoben.
Zonenverbote und ihre Wirkungen sind erst eingeführt worden, als viele Senioren längst ihre Fahrerlaubnis erworben hatten. Die Anpassung an die neue Rechtslage fällt offensichtlich auch heute noch schwer.
Foto Achim Klaffehn. Schilderbaum in der Bauerstraße mit unterschiedlichen Rechtsfolgen
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